Abteilung für Genderangelegenheiten

 
Die Abteilung für Genderangelegenheiten ist eine Abteilung des Bereichs Genderangelegenheiten und interne Weiterbildung und mit der Umsetzung von Gender Mainstreaming, Gleichstellung und Antidiskriminierung betraut.

Sie studieren oder arbeiten an der Angewandten und haben Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder Wünsche zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder der Geschlechterverhältnisse an der Angewandten? Wenden Sie sich an uns! Wir freuen uns über Rückmeldungen!
 
Die Abteilung für Genderangelegenheiten ist mit der Umsetzung von Gender Mainstreaming, Gleichstellung und Antidiskriminierung betraut.
 
  • Implementierung von Gender Mainstreaming an der Angewandten.
  • Beratung und Unterstützung des Rektorats und des Arbeitskreises 
für Gleichbehandlungsfragen (AfG) in Fragen des Gender 
Mainstreamings, der Gleichstellung und der Antidiskriminierung.
  • Konzeption und Umsetzung von Projekten und Maßnahmen im 
Bereich Gender Mainstreaming, Gleichstellung und 
Antidiskriminierung in Kooperation mit den zuständigen universitären Organisationseinheiten.
  • Gender Monitoring: Analysen und Berichte zu den 
Geschlechterverhältnissen an der Angewandten.
 siehe z.B.: Jahresberichte laut Frauenförderungsplan
  • Gender Budgeting: Analyse des Gender Pay Gap als ersten Implementierungsschritt.
  • Monitoring der die Gleichstellung betreffenden festgelegten Ziele, 
die z.B. im Universitätsgesetz, in den Leistungsvereinbarungen oder etwa im Frauenförderungsplan festgeschrieben sind; siehe z.B.: Jahresberichte laut Frauenförderungsplan
  • Sensibilisierung sowie Bewusstseinsschärfung und -stärkung für 
die Bedeutung der Kategorie Geschlecht.
  • Organisation der Vortragsreihe “Kunst - Forschung - Geschlecht”
 und Publikation der Sammelbände. Vernetzungstätigkeit mit inner- und außeruniversitären Serviceeinrichtungen und Projekten.
  • Zusammenarbeit mit den Koordinationsstellen für Frauenförderung und Gender Studies an den österreichischen Universitäten - Mitglied der Genderplattform.
 
Sind Frauen gegenüber Männern an der Angewandten benachteiligt? Wenn ja, worin?

Wie könnten Diskriminierungen an der Angewandten verhindert werden?



Diesen Fragen widmen sich die Berichte laut Frauenförderungsplan. Die Verhältnisse an der Angewandten werden in den maßgeblichen Bereichen auf bestehende Ungleichheiten hin untersucht.
 
Im Dezember 2017 ist der aktuelle Jahresbericht 2016 laut Frauenförderungsplan erschienen. Exemplare können Sie kostenfrei über die Abteilung für Genderangelegenheiten beziehen.
Alle Ausgaben der Jahresberichte finden Sie unter "Publikationen, Downloads & Links".

Sie haben zusätzliche Fragen oder Anmerkungen? Sie möchten eigene Erfahrungen einbringen oder haben Vorschläge zur Verbesserung der Situation an der Angewandten?
Wenden Sie sich an uns, wir freuen uns über Rückmeldungen!
 

Vortragsreihe "Kunst - Forschung - Geschlecht"

Die Vortragsreihe "Kunst - Forschung - Geschlecht" ist eine gut etablierte Veranstaltungsreihe, die von der Abteilung für Genderangelegenheiten organisiert wird und auch als Lehrveranstaltung absolviert werden kann.

 Sie bietet Raum für ein breit gefächertes thematisches Spektrum an den Schnittpunkten Kunst, Forschung und Geschlecht und damit vielfältige Möglichkeiten des Austausches zwischen den Studierenden und MitarbeiterInnen der unterschiedlichsten Studienrichtungen der Angewandten, aber auch mit externen WissenschafterInnen und KünstlerInnen in diesem Themenbereich.

 Die jeweiligen Studienjahre sind einem jahresumspannenden Thema gewidmet. Ausgewählte Vorträge werden fallweise in schriftlicher Form in Sammelbänden vereint, welche von der Abteilung für Genderangelegenheiten herausgegeben werden.


Re/boot: Widerständigkeiten und Solidaritäten (neu) performen. Performing Resistances and Solidarities Anew.

Ausgehend von einem von Abgrenzung bestimmten derzeitigen politischen und sozialen Klima und dem Abbau von sozialstaatlichen Strukturen wird im Rahmen der disziplinenübergreifenden Vortragsreihe über Widerständigkeiten und Solidaritäten nachgedacht. Als wesentliche Bestandteile historischer geschlechterpolitischer Kämpfe sollen diese in Erinnerung gerufen und neu bedacht werden. Neben den Konzepten selbst werden sowohl realpolitische als auch subversive Strategien wider die sich verhärtenden Strukturen Thema sein, ebenso wie Instrumente gegen Diffamierung, Alternativen zur Organisation in Form von Projekten, das politische Potenzial des Erotischen und Affektiven in Aktivismen und künstlerischen Interventionen. Es wird von Strategien, Aktionsformen und utopischen Vorstößen berichtet werden, mit Hilfe derer lebbare, vielfältige, unerschrockene, unterstützende, gemeinsame, geteilte Räume und Ressourcen geschaffen wurden oder geschaffen werden können.

Wissenschaftlicher Beirat: Maria Bussmann, Christine Böhler, Marion Elias, Edith Futscher, Renée Gadsden, Barbara Graf, Kristina Pia Hofer, Doris Löffler, Anna Spohn.

Studierende können die Vortragsreihe als Lehrveranstaltung (Lehrveranstaltungsleitung: Edith Futscher ) semesterweise absolvieren.

Organisation: Abteilung für Genderangelegenheiten
Kontakt: gender@uni-ak.ac.at

Wintersemester
 
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Birge Krondorfer
Die mangelnde Geschlechterdemokratie gilt es ebenso zu kritisieren, wie das Konzept  selbstbestimmter Subjekte. Für radikale Demokratietheorien steht Pluralität im Fokus. Widerstand und Solidarität basieren auf Dissens und nicht auf Angleichung.

Mittwoch, 7. November 2018
Nina Lucia Groß & Tilman Walther
In ihrem Bericht sprechen Groß und Walther über ihre Projekte, darüber, was es braucht, um Räume offen und gemeinschaftlich zu gestalten, wie eine intersektionale Teilhabe gefördert und wie eine solidarische Praxis strukturell verankert werden kann.

Mittwoch, 28. November 2018
Elisabeth Schäfer
Der Vortrag analysiert kritisch Potentiale und Gefahren einer Freilegung des Affektiven für queer-feministische Praxen und wendet sich mit Judith Butler der Frage zu „wie sich die Menschen noch begeistern lassen außer durch Wut und Hass.“

Mittwoch, 5. Dezember 2018
Elizabeth Ward
What is to be found by putting oneself in the spotlight? How can the experience of performers navigating the limbic stress response of their nervous system be utilized in thinking through larger social issues. Audre Lorde’s The Uses of the Erotic becomes a map for developing a physical practice.

Sommersemester

Mittwoch, 13. März 2019
Katja Chmilewski & Maria Mayer
In diesem Vortrag werden Fragen nach Empathie, Solidarität und Widerstand aus affekttheoretischer Perspektive in den Blick genommen. Diskutiert werden verschiedene theoretische Zugänge anhand empirischer Beispiele aus dem Pflege- und Migrationskontext.

Mittwoch, 27. März 2019
Brigitte Vasicek & Oona Valarie SerbestFeminismus und Krawall ist ein kollektives Bestreben feministische Fragestellungen zu Gleichstellung in sozialer, kultureller, rechtlicher und politischer Ebene mit künstlerischen Strategien, im öffentlichen Raum, zu positionieren. f.u.k provoziert Diskurs.

Mittwoch, 10. April 2019
Sophie Lembcke
Mit den queeren Erzählfiguren des „Monströsen Anderen“ lassen sich künstlerische Praktiken entwickeln, welche dominante Repräsentations-, Sprech- und Handlungsweisen angreifen, die durch das patriarchale Genie-Modell in der Kunst gestützt werden.

Mittwoch, 8. Mai 2019
Katharina Wiedlack
Ausgehend von den Arbeiten post-Sowjetischer queerer Künstler_innen und Aktivist_innen untersuchen wir in unserem Vortrag die intimen Verhältnisse zwischen queerer Repräsentation, Sichtbarkeit, Affekt und Solidarität in transnationalen Begegnungen.

 
Call for Papers 2019/20
Let’s fabulate! Künstlerische Entwürfe für ein besseres Zusammenleben
Let’s fabulate! Artistic Creations for a Better Coexistence




 

Gender Studies Kunst


Die Universität für angewandte Kunst bietet genderspezifische Lehrveranstaltungen an, die den jeweiligen Studien angerechnet werden können. Eine Auflistungen der Lehrveranstaltungen sowie die Details zur Anrechnung finden Sie im Gender Studies KoVo sowie im Online Lehrveranstaltungsverzeichnis.

Gemeinsames Lehrangebot der Akademie der bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst in den Gender / Queer Studies.

Lehrangebot Angewandte
Lehrangebot Akademie

Diese Kooperation zwischen der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien stellt eine Erweiterung des Angebots an genderspezifischer Lehre dar und erleichtert die gegenseitige Anrechnung von Lehrveranstaltungen.


Die Absolvierung einer Lehrveranstaltung an der Partneruniversität umfasst folgende Schritte:
  • Für Studierende der Universität für angewandte Kunst Wien gilt: für das Belegen von Lehrveranstaltungen an der Akademie der bildende Künste Wien ist eine Anmeldung als MitbelegerIn in der Prüfungsabteilung der Akademie innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist notwendig (Studienausweis mitnehmen!). Das Lehrveranstaltungszeugnis wird dann in Folge an der Universität für angewandte Kunst im Vizerektorat für Lehre angerechnet.
  • Für Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien gilt: für das Belegen von Lehrveranstaltungen an der Universität für angewandte Kunst Wien ist eine Anmeldung als MitbelegerIn an der Angewandten innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist notwendig (auch online möglich unter: http://dieangewandte.at/zulassung). Das Lehrveranstaltungszeugnis kann dann in Folge an der Akademie der bildenden Künste von der/dem Vorsitzenden der für Ihr Studium zuständigen Curricularkommission [laut Studienplan] angerechnet werden.

Eine Anrechnung als freies Wahlfach bzw. Freifach ist in jedem Fall möglich. Sollten Sie eine andere Anrechnung wünschen, kontaktieren Sie bitte rechtzeitig (vor Beginn der Lehrveranstaltung) an der Bildenden die/den für Ihr Studium zuständigeN VorsitzendeN der Curriculakommission bzw. an der Angewandten das Vizerektorat für Lehre.

Publikationen, Downloads & Links

Berichte aus der Abteilung für Genderangelegenheiten

 
In den Jahresberichten werden die Gechlechterverhältnisse an der Angewandten in den maßgeblichen Bereichen (z.B.: Personal, Studien & Studierende etc.) analysiert:
 Stationen der Curriculaentwicklung an der Angewandten
Leitungsfunktionen und EntscheidungsträgerInnen an der Angewandten im Studienjahr 2007/08
 
 

Publikationen der Abteilung für Genderangelegenheiten aus der Vortragsreihe „Kunst - Forschung - Geschlecht"

Die jeweiligen Studienjahre sind einem jahresumspannenden Thema gewidmet. Die besten Vorträge dieser Schwerpunkte werden in schriftlicher Form in Sammelbänden vereint, die von der Abteilung für Genderangelegenheiten herausgegeben werden.
 
Die Bände können per Email unter gender@uni-ak.ac.at bestellt werden.
Die Publikationen sind kostenfrei bei Abholung.
Zusendung gegen Portoverrechnung möglich.

Bisher erschienene Publikationen:
 
 
VOILÁ: Vorhang!

Nr. 63
Online-Publikation des Studienjahrs 2016/17
FKW // ZEITSCHRIFT FÜR GESCHLECHTERFORSCHUNG UND VISUELLE KULTUR
DEZEMBER 2017
www.fkw-journal.de

Katalog zur Ausstellung Bosom Friends
15. Mai - 6. Juni 2015
Projekte von Studierenden uns Absolventinnen der Universität für angewandte Kunst Wien

zum Katalog
Online-Publikation des Studienjahrs 2013/14

Nr. 57
FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und
visuelle Kultur
http://www.fkw-journal.de
Sammelband des Studienjahres 2008/09
Leseprobe
 
Kosten: keine bei Abholung
Zusendung gegen Portoverrechnung möglich
Sammelband des Studienjahres 2007/08:
"Bildforschung und Geschlechterkonstruktionen.
Medien und Medienformate"
Leseprobe

Kosten: keine bei Abholung
Zusendung gegen Portoverrechnung möglich
Sammelband des Studienjahres 2006/07:
"Bildforschung und Geschlechterkonstruktionen. Entgrenzung der Künste"
Leseprobe

Kosten: keine bei Abholung
Zusendung gegen Portoverrechnung möglich

Universitäre Einrichtungen & weitere Anlaufstellen
bei Konflikten am Arbeitsplatz und im Studium


Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AfG)
  • ist für alle Menschen an der Universität zuständig, und kann diskriminierende Entscheidungen von Universitätsorganen beeinspruchen.
  • kann Fälle vor die Schiedskommission oder die Bundes-Gleichbehandlungskommission bringen (siehe unten).
Betriebsrat für das wissenschaftliche und künstlerische Personal
vertritt die Interessen der Bediensteten im künstlerisch-wissenschaftlichen Bereich.

Betriebsrat für die allgemeinen Bediensteten
vertritt die Interessen der Bediensteten im Bereich der Verwaltung.

HochschülerInnenschaft der Universität für Angewandte Kunst Wien
vertritt die Interessen der Studierenden.

Schiedskommission
ist für die Vermittlung in Streitfällen von Angehörigen der Universität sowie die Entscheidung über Beschwerden des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen wegen einer Diskriminierung auf Grund des Geschlechts durch die Entscheidung eines Universitätsorgans zuständig.

Rechts- und Personalabteilung
kann in Fällen von Konflikten am Arbeitsplatz ebenfalls informiert werden.

Externe Anlaufstellen für ArbeitnehmerInnen:

AK
bietet arbeitsrechtliche Beratung; bieten außerdem Gutschein für 2 kostenlose Beratungseinheiten bei „work and people“ zur Mobbingberatung

ÖGB
bietet Information für Mobbingbetroffene sowie Informationen über Handlungsmöglichkeiten für BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen. Terminvereinbarung erforderlich.

Gleichbehandlungsanwaltschaft
(Anwaltschaft für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt)
bietet Beratung in Fällen von Diskriminierung und bei sexueller Belästigung.
Telefonisch aus ganz Österreich zum Nulltarif zu erreichen: 0800/206 119

Bundes-Gleichbehandlungskommission (Bundeskanzleramt)
  • kann Gutachten erstellen
  • trifft Entscheidungen in einem Verfahren, das einem Gerichtsverfahren ähnelt, aber anonym ist.

Gender Mainstreaming und (Bildungs-)politik


Relevante Grundlagen


Interessante Dokumente & Leitfäden


Gender Studies


Kunst und Kultur / Vereine

Kontakt
Abteilung für Genderangelegenheiten
Erreichbarkeit: Ferstel-Trakt
Ansprechperson für Genderangelegenheiten
Mag.a Doris Löffler
Erreichbarkeit: Ferstel-Trakt

  
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FemCircle

Die Plattform für Female Entrepreneurship
im universitären Kontext