Ortsbezogene Kunst

Leitung: Paul Petritsch
Team: Heribert Friedl, Georgia Holz, Maria Stepanek, Johanna Tinzl
 
Ortsbezogene Kunst verlässt das Studio, um sich mit konkreten Orten und realen Räumen auseinanderzusetzen – mit den „räumlichen Manifestationen“ der materiellen Welt, in der wir uns verorten. So ein Ort kann sowohl eine Idee als auch gebaute Architektur, Natur, Landschaft, Gesellschaft, der öffentliche Raum, der Ausstellungsraum, der digitale Raum, der fiktionale Raum, unser Lebensraum sein.
 
Im Rahmen des Studiums wollen wir diese Orte genau erforschen, mit ihnen experimentieren und sie transformieren. Die Wahl der Mittel ist dabei völlig offen; im Vordergrund steht, die geeignete Methode, Form und das richtige Medium zu finden. Das kann von Fotografie, Installation, Malerei, Performance, Intervention, Skulptur, Sound und Video bis hin zu Text reichen.
 
Wir verstehen die Klasse als Experimentierfeld, in dem es möglich ist, eine eigenständige künstlerische Position zu entwickeln. Das Ausstellen im Projektraum der Klasse oder im öffentlichen Raum, das Nachdenken über das eigene Tun im Einzelgespräch und in der Gruppe, das Vermitteln von Theorie wie auch die handwerkliche Umsetzung fördern die individuellen Interessen der Studierenden. Das wechselnde Lehrangebot ermöglicht, aktuelle Fragestellungen, die unsere Gegenwart bestimmen, in den Unterricht und die eigene Praxis zu integrieren. Dazu zählen Diskurse rund um Ökologie, den öffentlichen Raum, Natur/Kultur, Diversität, Feminismus, Queerness, Gegenöffentlichkeit ebenso wie Digitalität und unsere technologischen Bedingungen.
 
 
Mehr Informationen
Zu Aktivitäten und Projekten der Abteilung: www.ortsbezogenekunst.at und instagram.com/ortsbezogene/
Informationen zur Portfolioberatung und Zulassungsprüfung: ortsbezogenekunst@uni-ak.ac.at