Vortragsreihe "Kunst - Forschung - Geschlecht"


Anne Hofmann & Melina Weissenborn

„Wir erfahren den Gegensatz zwischen dem, was ist und dem, was sein könnte“
Feministische Gesellschaftskritik als Praxis

Mittwoch, 4. Dezember 2019
18:00 - 20:00 Uhr
Seminarraum 21
(Vordere Zollamtsstraße 7 | 1030 Wien | 4. Stock)


© outside the box

– Vorstellung der Leipziger Zeitschrift outside the box
Feministische Gesellschaftstheorie verstehen wir als Praxis, die wir mit der Herausgabe der Zeitschrift zur Diskussion stellen. Unserer Erkenntnis folgend, dass Form und Inhalt nicht voneinander trennbar sind, werden wir auf ästhetische Fragen von Gesellschaftskritik eingehen und wie diese sich in der Theoriebildung, der Gestaltung, sowie in den Redaktionsprozessen der Zeitschrift widerspiegeln und gegenseitig beeinflussen. Diese Prozesse befinden sich immer zwischen der notwendigen Erkenntnis bestehende Formen transformieren zu wollen, aber notgedrungen auch eine Verbesserung des Bestehenden fordern zu müssen. Kurz: Wir erfahren den Gegensatz zwischen dem, was sein könnte und dem, was ist. Dieses Spannungsfeld skizzieren wir anhand der Vorstellung ausgewählter Beiträge, beschreiben sie als produktives Erfahrungsfeld und stellen damit die Frage, ob spezifische Formen des gemeinsamen Arbeitens und Abarbeitens an bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen nicht selbst schon Momente verwirklichter Utopie hervorbringen können.
www.outside-mag.de

Anne Hofmann und Melina Weissenborn leben und arbeiten als freischaffende Künstlerinnen und Redakteurinnen der Zeitschrift outside the box in Leipzig/DE.



Ansprechperson für Genderangelegenheiten
Mag.a Doris Löffler
Erreichbarkeit: Ferstel-Trakt