Eine
Veranstaltung von TransArts - Transdisziplinäre Kunst
„Zink interpretiert in seinen
Arbeiten das Thema der inszenierten Fotografie neu. Zum Einen gibt er dem Betrachter das Gefühl nur zufällig Zeuge dieses
‚flüchtigen‘ Moments geworden zu sein. Zum Anderen reinszeniert er Subjekte als Objekte und vice versa. Marko Zink fotografiert
ausschließlich analog mit gekochtem Film; das daraus resultierende Zerfallen der Negative beschreibt er als gezielt konzeptuelles
Einsetzen. Mit diesem Konzept zeigt er die Nähe der Fotografie zu Malerei und Film und öffnet ihre Grenzen.“ (aus dem Text
von Maria Magdalena Pressel)
Marko Zink, geboren 1975
in Gaschurn in Österreich, erhielt Unterricht bei Ingo Springenschmid und besuchte danach die Akademie der Bildenden Künste
in Wien; die Meisterklassen für Kunst und Fotografie, Erweiterter malerischer Raum, Kunst im öffentlichen Raum sowie Performance
bei Eva Schlegel, Josephine Pryde, Franz Graf, Judith Huemer, Mona Hahn und Matthias Herrmann. Er diplomierte an der Schule
für künstlerische Fotografie bei Friedl Kubelka und an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Carola Derting. Darüber
hinaus studierte er Germanistik, Publizistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien.
Der Vortrag
wird in Deutsch gehalten. Fragen sind willkommen und können auch gerne in Englisch gestellt werden.