ChatGPT der Auslöser für
einen Hype der Menschen in Bezug auf Künstlichen Intelligenz (KI) war. Die Huldigungen kennen kaum Grenzen. Doch Chatbots
basieren auf statistischer Wahrscheinlichkeit und der Verarbeitung von Daten aus dem Internet. Echtes Verständnis und Intelligenz
sind bei Menschen jedoch intuitiv.
Wissenschafter:innen forschen am Thema „erklärbare KI“, um
das Geheimnis dieser großen Sprachmodelle zu lüften. Sie vermuten einen „Funken“ an Intelligenz, eine „innere Motivation“
Probleme zu lösen, kreativ zu sein und komplexe Gedanken zu formulieren, haben diese Systeme (noch) nicht. In einem offenen
Brief wird von namhaften Persönlichkeiten vor dem drohenden Kontrollverlust durch KI „über unsere Zivilisation“ gewarnt. Denn
die technologische Singularität, jenem Zeitpunkt, an dem künstliche Intelligenz die menschliche übertrifft, soll bis spätestens
2035 erreicht sein. Die Kernfrage wird dann lauten: Wie wird der Mensch damit leben können?
Termin:
5. Juni 2023, 18:30 – 20:00 Uhr Ort: Wienbibliothek im Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse, Stiege 6,
1. Stock, 1010 Wien
Einführung: Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus;
Begrüßung: Wolfgang Renner, Wiener Zeitung
Podium: Olga Grjasnowa, Institut
für Sprachkunst, Universität für angewandte Kunst Wien; Clemens Heitzinger, Co-Direktor des Center for Artificial Intelligence
and Machine Learning (CAIML), TU Wien; Georg Psota, Chefarzt der Psychosozialen Dienste Wien
Moderation:
Eva Stanzl, Wiener Zeitung, Vorsitzende des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen Österreichs
Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung mit Ihrem Namen unter events@wienerzeitung.at
ist notwendig.