Sammlung von künstlerischen bzw. berufspraktischen Erfahrungen in einem
kleineren, aber bereits renommierten Architekturbüro bzw. einer Einrichtung auf dem Gebiet der Baukultur im Ausland.
Zweck/ Intention:Der Begriff „Baukultur“ wird als Sammelbezeichnung
für die gestaltete Umwelt verstanden und umfasst neben Gebäuden, insbesondere auch den Freiraum, Energieeffizienz, Raum- und
Stadtplanung sowie die für die Entstehung von Baukultur relevanten Prozesse, etwa partizipative Verfahren.
Die Intention
des
TISCHE-Programms ist es, jungen Architekt:innen unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung die Gelegenheit zu
geben, in einem kleineren, innovativen Architekturbüro bzw. in einer Institution im Ausland mit bereits gewissem internationalem
Bekanntheitsgrad entsprechende künstlerische und berufliche Erfahrungen zu sammeln
In der Bewerbung ist ein Büro zu nennen,
das auch inhaltlich/thematisch dem Interesse des Bewerbers, der Bewerberin an seiner bzw. ihrer eigenen architektonischen
Entwicklung entspricht. Dies ist in kurzer Form zu begründen. Eine Bewerbung für mehrere Büros entspricht daher nicht den
Programmintentionen. Ein nachträglicher Wechsel des angegebenen Büros ist nur mit entsprechender Begründung und nach Rücksprache
mit der Abteilung IV/B/4 möglich.
Ein direkter Bezug des ausgewählten Büros bzw. der Arbeitsvorhaben zu den UN-Nachhaltigkeitszielen
(SDGs) ist erwünscht und wird von der Jury als zusätzliches Auswahlkriterium angewendet (
https://sdgs.un.org/goals).
Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Architekt:innen mit Studienabschluss innerhalb der letzten
drei Jahre (Studienabschluss nicht vor dem 31.03.2023) und freiberuflicher Stellung, die die österreichische Staatsbürgerschaft
besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel). Die Absolvierung der Ziviltechnikerprüfung ist nicht
erforderlich.
Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule
immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Tische-Stipendium erhalten haben. Personen, die für
das Jahr 2025 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen
bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden.
Stipendienanzahl:
bis zu 5 Stipendien
Stipendiendauer: 6 Monate, das Stipendium ist noch im Jahr 2026 anzutreten
Stipendienhöhe: Dotierung mit je EUR 11.100,00
Bewerbungsfrist: Bewerbungsfrist
bis zum 31. März 2026 per
Online-Formular.
Weitere Informationen:Alle Details finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für
Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Ausschreibungen
- Kunst und Kultur, oder als PDF-Download.