KUNST! KREATIVITÄT IN ZEITEN KÜNSTLICHER INTELLIGENZ?
(c) Lukas Lex und Moritz Wildburger
Unter
Beteiligung von Studierenden und einem Absolventen der Angewandten
Gehypt, geliebt, gefürchtet - Künstliche
Intelligenz, Technik und Wissenschaft in der Kunst?
Fünf verschiedene künstlerische Positionen laden zur Reflexion und
Diskussion ein!
Anna Pelz (TransArts), Lukas Lex (Social
Design) und Moritz Wildburger (Cross-Disciplinary Strategies) sind Student:innen
der Universität für Angewandte Kunst Wien und werden Arbeiten im Rahmen eines KI-Cafés präsentieren. Sie setzen sich kritisch
mit sozialen, kulturellen und politischen Dimensionen neuer Technologien wie KI und ihrer transformativen Kraft innerhalb
unserer Gesellschaft auseinander. Sie thematisieren die Auswirkungen des Zusammenspiels von Mensch und Maschine und Reaktionen
wie Angst und Fetischisierung, um so Facetten und Schattierungen sichtbar zu machen.
Vanessa Mazanik (Transmediale
Kunst), Daniel Mazanik und Begi Guggenheim kommen aus der Medienwissenschaft, Weltraumforschung
und Bildhauerei. Als Resultat des Zusammenwirkens dieser Bereiche bringen sie eine Skulptur zum Schweben. Es ist
ein Versuch, die alte Logik des Mediums Skulptur als Stand- und Repräsentationsbild aufzuheben und die Magie der Levitation
mit physikalischer Präzision in Einklang zu bringen. Erweitert wird dieser Gedanke durch Vanessa Mazanik, die mit Augmented
Reality die Levitation vom analogen in den digitalen Raum überführt.
Christian Eisenberger (Absolvent der
Abteilung Transmediale Kunst) schafft mit einem großen Tannenzapfenteppich eine Intervention, die sich gefühl- und
effektvoll zugleich vor den Betrachter:innen am Boden ausbreitet. Unterschiedliche äußere Einflüsse ergeben dabei verblüffende
Farbeffekte. Aus einer Binarität entfalten sich so Zeichen und Flächen sowie komplexe Sinn- und Sinneszusammenhänge im Raum.