Die
Künstlerin Claudia Larcher inszeniert mittels Abstraktion, Überhöhung und VerfremdungLebensräume, die sich mit der Architektur
des 20. und 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.
Im Schauraum treffenzwei Exponate aufeinander.
Zum einen die Videoinstallation Habitat (Silver Towers) die als Dokumentation eines Auslandsaufenthaltes in einem Apartmentkomplex
in New York City gesehen werden kann und das Objekt „Floppy“. Dieses legt eine Fassadenstruktur frei, wobei Stoff als Bildträger
und Montagematerial dient. Der Einsatz von Stoff evoziert das Prinzip der Curtain Wall oder Vorhangfassade, eines Bautypus
des 20. Jahrhunderts, an dessen Siegeszug u.a. Mies van der Rohe maßgeblich beteiligt war.
Claudia Larcher ist
Künstlerin mit Schwerpunkten im Bereich Video, Fotografie, Collage und Installation, zudem experimentiert sie mit Live Visuals
bei Performances und Konzerten. Internationale Präsentationen, u.a. Viennale Wien, steirischer herbst Graz, Tokyo Wonder Site
Japan, Slought Foundation Philadelphia, Centre Pompidou Paris, Calouste Gulbenkian Foundation Lissabon, Anthology Film Archives
NYC; 2016 erhielt sie den Outstanding Artist Award für Video- und Medienkunst. Soeben ist eine Monografie zu ihrem Werk im
De Gruyter Verlag erschienen.
http://www.claudialarcher.comEröffnung: 07.03. 2019 19:00
Ausstellungsdauer: 08.03. – 24.05. 2019
Öffnungszeiten: täglich 10:00 – 20:00
kuratiert von: Ruth Schnell und Tommy Schneider