Die Tagung wird die spezifischen Fragestellungen der Ausstellung
von unterschiedlichen Standpunkten theoretisch beleuchten. Thematisiert wird die Geschichte der Trennung der Genres der freien
und der angewandten Kunst sowie die Entwicklung bestimmter angewandter Medien bis heute. Ebenfalls wird die Wertigkeit von
handwerklicher Arbeit hinterfragt sowie die Rolle des MAK und der Kunstgewerbeschule Wien in dieser Entwicklung. Die Vorträge
und die anschließende Podiumsdiskussion sollen dazu beitragen eine Vision für die Werkstätten der Universität für angewandte
Kunst Wien zu entwickeln.
Programm14:00 –14:30
Assoc.
Prof. Mag.a phil. Brigitte FeldererLeiterin Abteilung Social Design–Arts as Urban
Innovation, Universität für angewandte Kunst Wien
„Luxus für Alle!“ 14:30 –15:00
Dr.in
Patricia GrzonkaKunst- und Architekturhistorikerin und Kritikerin
„It’s art, stupid! Über das Ende
eines Stigmas.“ 15:15 –16:00
Dr.in Anne-Katrin Rossberg und Dr. Rainald FranzKustodin MAK-Sammlung Metall und Wiener-Werkstätte-Archiv / Kustode MAK Sammlung Glas und Keramik
„(Kunst)-Handwerk
und Kunstindustrie, Stil versus Design. Der Paradigmenwechsel von der Frühen Moderne bis zum Bauhaus und eine heutige Position.“ 16:30 –17:30
Univ.-Prof. Dr. Philipp ZitzlspergerProfessor für Mittlere und Neuere
Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck
„Dichtung und Wahrheit - Überlegungen zu einer anderen Geschichte der
Angewandten Künste“ 17:40 –19:00
Podiumsdiskussionmit allen Vortragenden
und der Kuratorin der Ausstellung Mag.
a art. Ulrike Johannsen
Moderation Sen. Art. Mag.a
art. Sascha ZaitsevaLeiterin Keramikstudio, Universität für angewandte Kunst Wien
Pride
and Prejudice
Art and Craft – A Love Story