Das Ziel jeder Wissenschaftskommunikation ist es,Das Bild wurde
vom Absender entfernt.komplexe und fachspezifische Inhalte allgemein verständlich zu vermitteln.
Der
Podcast ist ein Medium, das sich dafür sehr gut eignet. Oft kann man sich auf Informationen „im Ohr“ besser einlassen als
auf einen Text. Es gibt meist mehr Zeit für weiterführende Erklärungen und man hat den Eindruck, die Personen hinter der Forschung
besser kennenlernen zu können. Eine überlegte Audio-Gestaltung kann die Hörer_innen ganz in die Materie eintauchen lassen
oder sie an andere Orte mitnehmen. Darüber hinaus ist das Format technisch einfach umsetzbar und kann leicht vielen Menschen
zugänglich gemacht werden.
Im Rahmen von Wissenschaft im Ohr haben 4-5 Teilnehmer_innen oder
Teams Gelegenheit, eine eigene Podcast-Folge zu produzieren und zu veröffentlichen.
Das mehrteilige
Webinar vermittelt Basics und erste Schritte der Produktioneines Wissenschafts-Podcasts. Nach dem ersten gemeinsamen Workshop-Tag
arbeiten die Teilnehmer_innen selbstständig an der eigenen Produktion. Der zweite Termin bietet die Möglichkeit, individuelle
Unterstützung und Feedback durch das Workshop-Team einzuholen, um bis zum Jahresende eine Rohfassung zu produzieren.
Das
Programm lädt Nachwuchswissenschafter_innen aus allen Wissenschaftsdisziplinen ein, ihre Idee auf 1-3 Seiten vorstellen: Gesucht
werden Konzepte für die erste eigene Podcast-Folge (10-15 Minuten), die im Rahmen des Workshops entstehen soll. Die Bewerbung
ist bis Montag, 19. Oktober 2020 via E-Mail möglich:
zethner@mdw.ac.at
Termine:
·
Montag, 2. November 2020, 9:30 – 16:00
· Montag,
7. Dezember 2020, individuelle Termine à 1,5 h (Terminvereinbarung via Terminfinder)
Bitte
beachten Sie, dass die Teilnahme nur dann sinnvoll ist, wenn beide Termine wahrgenommen werden können.
Bei
Bedarf kann das Programm auch auf Englisch abgehalten werden – wir bitten um die Bekanntgabe bei der Anmeldung.
Workshopleitung:
Julia
Grillmayr ist promovierte Kultur- und Literaturwissenschafterin und forscht an der Kunstuniversität Linz über das
zeitgenössische Schreiben von Zukunftsszenarios im literarischen, philosophischen und futurologischen Kontext. Sie ist freie
Journalistin, arbeitet für Ö1 und den Augustin, gestaltet die Radiosendung Superscience Me auf Radio Orange und podcastet
für die Uni Wien („Audimax“) und die Österreichische Akademie der Wissenschaften („Makro Mikro“). Den Rest ihrer Zeit verbringt
sie in den Donauauen und in Steppschuhen.