Transmediale Kunst

Leitung: Jakob Lena Knebl

TRANS … Genre, Medium, Kontext, Disziplin, Materialität, Ästhetik, Identitäten, Gender …
 
Was bedeutet Transmedialität? Im besten Fall verbürgt dieses Konzept die größtmögliche Freiheit jenseits starrer Grenzen von Medien, Genres oder Disziplinen. Der Anspruch auf Transmedialität umschließt, dass Formen der Vermittlung in all ihrer Vielfalt und Verwobenheit in den Blick kommen. Dafür gilt es, jedes Medium im Spektrum und Geschichtlichkeit seiner Identität zu erfassen. Durch eine solche Praxis – eine genaue Analyse, anstelle eines „anything goes“ –, können die besten Ausdrucksformen und Übersetzungen für die jeweiligen Inhalte erschlossen werden.
 
Die Klasse für Transmediale Kunst fördert experimentelle Herangehensweisen und die Erarbeitung von Alternativen. Aus einer primären Neugierde für Unbekanntes entstehen Inspiration und Möglichkeitsräume. Die wöchentlich stattfindenden Jour Fixes dienen der Förderung individueller Handlungsfähigkeit, produktiven Co-Operationen in Gruppen und Bildung eines Klassen–Kollektives. Ästhetische und materialtechnische Entscheidungen werden als "sinnliche" Strategien begriffen, die untrennbar mit sozio-politischen Fragestellungen verquickt sind. Durch die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und aktuellen Strömungen, mit Kultur- und Naturwissenschaften sowie technologischen Entwicklungen kann eine künstlerische Praxis auch einen transformativen Effekt auf öffentliche Diskurse haben.

Sekretariatsöffnungszeiten: Mo-Do: 9.00-14.00
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Zulassung Studienjahr 2022/23:
TBA