Über Polyphonie: Musikalische Strukturen als universelle Denkform

Hannes Krisper

Beim Hören mehrstimmiger Musik ändert sich die Wahrnehmung von Raum und Zeit.
Die Gleich-Gültigkeit jeder einzelnen Stimme ermöglicht ein höheres Maß an Beweglichkeit und Vielfalt. Der freie vokale Fluss wirkt beinahe improvisiert und lässt das dahinterstehende zahlensymbolische Regelwerk kaum erahnen.
Hörend erschließt sich  der einzigartige Kosmos, der weit über die Grenzen der Musik hinausreicht.


Hannes Krisper, geboren 1967 in Steyr, bezeichnet sich als Tongelehrter, seine Beschäftigung mit Sprache, alter Musik, Orgeln, Architektur, Georg Christoph Liechtenberg u.v.m. bildet den Hintergrund für zahlreiche musikalische Beiträge in der Öffentlichkeit:
"Infusionsideechen", eine Liechtenberg-Performance (2006), "Die Spree fließt in die Steyr. Über den kulturellen Untergrund in der DDR der 80er Jahre" (2009)
Harald Gsaller: Epiktet in China (2009/2011), Musikalische Spiegelung: Hannes Krisper im Atelier Steinbrener/Dempf, Wien II, Ausstellungsgestaltung mit Interessensgemeinschaft Architektur Steyr (IGAS): Ausstellung 40 Jahre Ennsleiten Kirche Steyr (2010),  DJ Kontrapunkt-Hannes an vielen Orten und Zeiten.


Eine Veranstaltung des PEEK-Projektes

Leitung: Prof. Peter Weibel
Universität für angewandte Kunst, Abt. für Medientheorie
Vordere Zollamtsstrasse 3  

A-1030 Wien
T: 0043-1-71133-2550
E: renate.quehenberger@uni-ak.ac.at

W: quantumcinema.uni-ak.ac.at

Veranstaltung