TransArts - Teresa Präauer im Gespräch mit Franz Schuh
Kunst, Kunststudium,
„Künstler- und Künstlerinnenkarrieren"
TransArts - Transdisziplinäre Kunst
Für die schöne Frage, was denn Kunst sei (außer
dem Inkommensurablen, das ihr im sogenannten „autonomen Kunstwerk“ zugesprochen wird) gibt es auch pragmatische Antworten:
Wie kommt ein Mensch in den Kunstbetrieb „hinein“, welche Inspirationen und Schemata der Anerkennung existieren für (oder
gegen) Künstler und Künstlerinnen und welche Rolle kann eine universitäre Ausbildung dabei haben. Die Schriftstellerin Teresa
Präauer und Franz Schuh, Essayist und Lektor an der Angewandten, werden ihre Erfahrungen und Auffassungen thematisieren, wobei
auf dem Literaturbetrieb, einer paradigmatischen Abteilung des Kunstbetriebs, der Hauptakzent liegen wird.
Das
Gespräch wird in Deutsch stattfinden.
Teresa Präauer geb. 1979, studierte Germanistik und bildende
Kunst. Im Wallstein Verlag erschienen die Romane »Für den Herrscher aus Übersee«, »Johnny und Jean« und »Oh Schimmi« sowie
der Großessay »Tier werden«, das Geschichtenbuch »Das Glück ist eine Bohne« und der Erzählband »Mädchen«, dessen theoretischen
Unterbau Präauers Ende 2021 gehaltenen Zürcher Poetikvorlesungen bilden. Sie wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis
(2012), dem Erich-Fried-Preis (2017), dem Ben-Witter-Preis (2022) und dem Bremer Literaturpreis (2024) ausgezeichnet. Teresa
Präauer lebt in Wien.
Foto: Teresa Präauer (c) Martin Stöbich
Franz Schuh, geboren
1947 in Wien, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität für Angewandte
Kunst in Wien und Kolumnist für Zeitschriften und Rundfunkstationen. Er erhielt u.a. 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse,
2011 den Österreichischen Kunstpreis und 2021 den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Bei Zsolnay
erschienen zuletzt Sämtliche Leidenschaften (2014), Fortuna. Aus dem Magazin des Glücks (2017), Lachen und Sterben (2021)
und Ein Mann ohne Beschwerden (2023).
Foto: Franz Schuh, 2023 (c) Heribert Corn / Zsolnay