AIL Talk: Renée Schroeder

Was ist Leben?

Was ist Leben?
Zu dieser Frage hat jeder eine andere Antwort. Jeder sieht Leben ein bisschen anders. Ein Dichter, eine Philosophin, der Papst, ein Physiker und eine Chemikerin haben unterschiedliche Sichtweisen und Vorstellungen davon was Leben ist. Für die Chemikerin besteht Leben hauptsächlich aus der Produktion von komplexen Molekülen wie Zucker aus der Sonnenenergie und aus Kohlendioxid.
 
Und wie ist es entstanden? Vom Ursprung des Lebens auf der Erde bis zur Entstehung des homo sapiens sind 3.5 Milliarden Jahre vergangen. Vor etwa 70.000 Jahren war der Mensch erstmals imstande etwas zu denken das es nicht gibt. Das war die Geburtsstunde unserer Kultur. Ich werde einige wichtige Ereignisse dieser Zeit vorstellen um darzulegen wie wir Menschen uns und die Welt begreifen.
 
Kurzvita
 
Renée Schroeder, geboren 1953 in João Monlevade, Brasilien, studierte Biochemie in Wien, verbrachte ihre Lehrjahre in München, Paris und in Albany/NY. Seit 2005 leitet sie das Department für Biochemie und Zellbiologie an der Universität Wien. 2001–05 Mitglied der Bioethik-Kommission der österreichischen Bundesregierung, 2003 erhielt sie den Wittgensteinpreis und 2011 den Eduard Buchner Preis. Österreichs Wissenschaftlerin des Jahres 2002. Populärwissenschaftliche Bücher, „Die Henne und das Ei“ 2011, „Von Menschen, Zellen und Waschmaschinen“ 2014 und „Die Erfindung des Menschen“ 2016 gemeinsam mit Ursel Nendzig (www.dashennei.net).

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