Leonie Licht studierte evangelische Theologie, Bildhauerei und Ästhetik.
Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theorie und Praxis und setzt sich mit der Kulturgeschichte des Himmels, einem interkulturellen
Formendenken und dem Verhältnis von Politischer Theorie und Ästhetik auseinander. In ihrer künstlerischen Arbeit befragt sie
zudem Konzepte von Bild und Malerei und geht verschiedenen Formen der Visualisierung des Himmels nach. Mehr dazu auf ihrer
Webseite:
https://leonielicht.de/
Der interdisziplinäre Fokus
Schwerpunkt Gravitation – Lösen, Fallen und Schweben ist ein Format von
Florian Bettel,
Liddy
Scheffknecht und
Anna Spohn. Sie diskutieren gemeinsam mit Gastvortragenden die Historizität des
Konzepts der Gravitation in Kunst, Technik und Wissenschaft. Jenseits einer naiven Re-aktualisierung von „Kraft“ als konzeptuelles
Fundament für eine künstlerische Praxis, eine künstlerisch-wissenschaftliche Forschung oder für kultur- bzw. kunstwissenschaftliche
Begriffsbildungen werden die Formen, Techniken, Praktiken, metaphorischen Dynamiken und die diskursiven Rahmungen von Gravitation
in Kunst, Technik und Wissenschaft kritisch-transdisziplinär befragt.