No Hope No Fear
Ein Projekt der Social-Design-Klasse
der Universität für angewandte Kunst Wien
2016 hat sich das Politics-of-Fear-Kollektiv*
an der Universität für angewandte Kunst Wien formiert. Lehrende wie Studierende des Masterprogramms Social Design-Arts as
Urban Innovation realisieren und wählen Projekte und Aktionen, die zeigen, dass man sich vor Angst nicht fürchten muss. Das
Kollektiv geht kritisch wie ironisch der Frage nach, wer hier eigentlich wem Angst machen möchte.
Längst gilt es, Stärken
zu bündeln, neuen Mut zu fassen, diesen als eine demokratische Tugend wiederzuerobern. Das Kollektiv bringt Courage in die
Garage des KUNST HAUS WIEN, involviert sich und das Publikum, hat eine beunruhigende Bibliothek der Angst angelegt und weiß,
dass Mut nie bedeuten kann, furchtlos zu sein. Ganz im Gegenteil: Die Ausstellung fordert zu Mutproben heraus und sie gibt
deutlich zu verstehen, dass wir nicht auf Zukunft verzichten wollen.
*PoF collective holds various degrees in art,
architecture, social and natural sciences and design – to mention a few - and currently works at the department Social Design_Arts
as Urban Innovation at the University of Applied Arts Vienna. Affected by migration movements and therewith associated polarizing
discussions around constructed fears, it initiated the project “Politics of Fear” in early 2016 inspired by Ruth Wodak’s eponymous
study .
Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Social Design. Arts as Urban Innovation
(Ruth Mateus-Berr, Martin Färber, Christina Schraml, Brigitte Felderer) der Universität für angewandte Kunst Wien realisiert.