Wiener Festwochen in
Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien
Studierende vom Institut für
Sprachkunst und der Abteilung Kunst- und Wissenstransfer präsentieren ihre Semesterprojekte9. – 12.
September 2021, brut nordwest
Eintritt frei
Ein Festival, was ist das? Was war das? Was kann
es in Zukunft sein? Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens laden die Festwochen dazu ein, gemeinsam Zukünfte zu entwerfen.
In Lectures, Diskussionen sowie performativen Interventionen werden Visionen erkundet und (weiter-) entwickelt. Studierende
von fünf österreichischen Universitäten, Denker*innen unterschiedlichster Disziplinen – von Kunst über Robotik bis zur Architektur
– sowie Künstler*innen und Festwochen Publikum diskutieren gemeinsam über das Festival der Zukunft. Studierende vom Institut
für Sprachkunst und der Abteilung Kunst- und Wissenstransfer der Universität für angewandte Kunst Wien präsentieren dabei
die Ergebnisse ihrer Semesterprojekte in Kooperation mit den Festwochen wie z.B. einen täglichen Audiowalk.
Anmeldung mit Angabe der Tage, an denen Sie teilnehmen möchten, sowie Name und Telefonnummer
unter
festivallabor@festwochen.atAuf dem
terrain vague des ehemaligen
Nordwestbahnhofs eröffnen vier Tage – die einzeln oder hintereinander besucht werden können – vier unterschiedliche Themengebiete.
Unvorhersehbare Begegnungen stehen dabei im Zentrum: Expert*innen aus ganz unterschiedlichen Wissensgebieten – von Kunst über
Architektur bis zu Robotik und Quantenphysik – treffen in Tandem-Talks zum ersten Mal aufeinander. Die Choreografin Anne Juren
eröffnet jeden Tag mit einer imaginären Suche nach den fantastischen Anatomien eines Festivals. Junge Autor*innen schicken
die Teilnehmer*innen auf einen Audiowalk. Und Studierende und Dozierende verschiedener Disziplinen – von den Kulturwissenschaften
bis zur Soziologie – geben Einblicke in ihre Semesterprojekte, in denen sie sich anhand des Festwochen Archivs mit der Vergangenheit
und Zukunft des Festivals auseinandergesetzt haben.
Schon im Vorfeld präsentieren die Festwochen erstmals ein
Online-Archiv, das zunächst Zugriff auf die Programmhefte von 1951 bis
2021 ermöglicht und in den nächsten Jahren um weitere Bestände wachsen wird. Dazu haben sich die Kulturwissenschaftlerin Aleida
Assmann und die Theaterhistorikerin Theresa Eisele in zwei Essays mit der Rolle des Archivs für die performativen Künste sowie
der Geschichte der Festwochen auseinandergesetzt.
Weitere Informationen:
https://www.festwochen.at/predictably-unpredictable
Moderation Nicola Scherer
Wissenschaftliche Begleitung Theresa Eisele