Das ästhetisch Unbewusste

Jan Sieber

„Kants Genie ist letztlich kein Begriff von Fülle, Macht und Können, sondern markiert die Abgründigkeit des ästhetischen Subjekts, seine Unmöglichkeit.“
Kants Theorie der Kunst ist nicht nur eine der Geburtsstätten der modernen Ästhetik, seine Kritik der Urteilskraft ist auch ein Komplex aus Brüchen, Diskontinuitäten und Widersprüchen. 
Jan Sieber zeigt, dass sich darin weniger ein Scheitern der Theorie bezeugt, sondern vielmehr eine Ästhetik des Realen ankündigt.
Jan Sieber (1982–2018) war Philosoph, Kunst- und Kulturwissenschaftler. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin.
 
Samo Tomš ist Professor für Philosophie/Ästhetik an der Hochschule für bildenden Künste Dresden. Er veröffentlichte u. a. The Capitalist Unconscious: Marx and Lacan (London 2015) und The Labour of Enjoyment: Towards a Critique of Libidinal Economy (Berlin 2019).

BUCHPRÄSENTATION

Donnerstag, 16. April 2026 - 16 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien
Seminarraum 21, 4. OG
Vordere Zollamtstraße 7
1030 Wien

Die Abteilung Kunst und Wissenstransfer lädt zu Buchpräsentation und Gespräch mit Samo Tomšič (Mitherausgeber), Jenni Tischer und Jan Völker (beide Universität für angewandte Kunst).

Das ästhetisch Unbewusste

Jan Sieber

Mit einem Vorwort von Mladen Dolar und einem Nachwort von Katrin Busch. Herausgegeben von Sami Khatib, Jenny Nachtigall und Samo Tomšič.

Turia & Kant, 2026
ISBN: 978-3-98514-098-5

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Buchpräsentation
16. April 2026, 16:00
Universität für angewandte Kunst Wien, Seminarraum 21, Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien