Die IG Bildende Kunst organisiert eine Protestkundgebung vor
dem Kunsthistorischen Museum Wien (KHM), um freien Eintritt für professionelle bildende Künstler*innen mit IAA-Ausweis einzufordern.
Hintergrund ist die fortgesetzte Weigerung des KHM, den internationalen Künstler*innenausweis der International Association
of Art (IAA) anzuerkennen – und damit den Zugang für aktive Künstler*innen zu erschweren.
Statement
der IG Bildende Kunst:
Warum das wichtig ist- Der Ausschluss des IAA-Ausweises seit 2022
wurde von keinerlei nachvollziehbaren Gründen begleitet und schwächt die professionelle Stellung von Künstler*innen.
- Eintrittspreise
können für viele Künstler*innen, die oft unter prekären ökonomischen Bedingungen arbeiten, eine konkrete Hürde darstellen.
- Die
Anerkennung des IAA-Ausweises wäre ein klares Bekenntnis zur Wertschätzung von Kunstproduktion und zur Bedeutung zeitgenössischer
Künstler*innen für kulturellen Austausch und gesellschaftliche Entwicklung.
Forderungen- Wiedereinführung
des freien Eintritts für professionelle Künstler*innen mit IAA-Ausweis: Künstler*innen sind keine Freizeitgäste, sondern aktiv
an Kunstproduktion und kulturellem Austausch beteiligt.
- Anerkennung des IAA-Ausweises als internationales Kulturdokument:
Der IAA-Ausweis ist ein weltweit anerkanntes Zeichen professioneller künstlerischer Tätigkeit und wird bereits in über 100
Ländern und von hunderten Museen akzeptiert.
- Anerkennung des IAA-Ausweises als Beitrag zur künstlerischen Entwicklung
und Bildung: Der Zugang zu musealen Sammlungen und Ausstellungen ist essentiell für die fachliche Weiterbildung, Kontextualisierung
und Weiterentwicklung künstlerischer Praxis.
- Faire und wertschätzende Behandlung bildender Künstler*innen durch kulturelle
Institutionen: Museen mit Bildungsauftrag sollten professionell tätigen Kunstschaffenden den Zugang zu ihrem Haus ermöglichen
– ohne finanzielle Hürden, die für viele prekär lebende Künstler*innen reale Barrieren darstellen.
- Solidarität mit
internationalen Standards der Anerkennung: Das Festhalten an restriktiven Eintrittsregelungen steht im Widerspruch zur internationalen
Praxis und zur Rolle von Museen als Orte des offenen Austauschs und der Förderung zeitgenössischer Kunst.
Die
IG Bildende Kunst bittet darum, ein Hemd und eine Schere zur Protestkundgebung mitzubringen für die Performance
Das
letzte Hemd.
Mehr Informationen zur Kundgebung:
Webseite
IG Bildende Kunst