Es ist sehr schwierig für mich, einen Artist Talk zu machen. Ich
denke nicht, dass KünstlerInnen sich durch Texte, die über ihre Arbeiten geschrieben werden, oder durch KünstlerInnengespräche
verständlich machen können. Das Ganze ist sinnlos. Am besten man kommuniziert mit anderen durch Kunst. „Andere“ umfasst
übrigens auch Tiere; z.B. Katzen hören gerne Musik ...
KünstlerInsein ist sehr frustrierend, nach einer Weile in diesem
Beruf merkt man eigentlich, dass man gar nicht talentiert sein muss, um KünstlerIn zu werden. Aber wie funktioniert das dann,
dass man als KünstlerIn bekannt wird oder wie funktioniert die Kunstwelt?
Was bekommen AssistentInnen, die bei
einer Biennale arbeiten, als Gehalt? Was kostet ein Text, der über eine/n KünstlerIn oder eine Ausstellung geschrieben wird?
Wir haben vergessen, dem Gespür zu folgen. Gerne erinnere ich Sie daran in diesem Vortrag...
Nilbar
Güreş chooses a performative approach for her works, using photography, collage, drawing and video: she places everyday
life realities in theatrical settings which deal with cultural identity codes, especially female or queer. The narrative presentation
often depicts an exit strategy in a humourous way, without denying the brutal reality. Her work is based on long-term research
and cultural observation by employing fieldwork practices; she lives with her protagonists and experiences their environment.
The issues at stake always deal with a strong political standpoint and oppressing limitations of life which include sexism,
violence and gender inequality.
https://www.martinjanda.at/de/kuenstler/ http://www.galerist.com.tr/en/nilbar-gureshttps://tanjawagner.com/artists/nilbar-gures/
Eine Veranstaltung von TransArts - Transdisziplinäre Kunst Vordere Zollamtsstraße 7
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