Beim Spaziergang
oder Einkaufen betrachten wir die Außenwelt mit Kopfhörern, indem wir Musik oder ein Hörbuch konsumieren. Dabei stellen wir
fest, dass hin und wieder der Ton zum Bild passt oder umgekehrt. Die Parallelen entstehen, weil das menschliche Gehirn narrativ
denkt.
Welches Bild und wie aneinander montiert zum bereits vorhandenen Ton kreiert ist, bestimmt
wie sehr oder wenig experimentell mit dem Ton umgegangen wird. Auch andersrum ist es möglich, ein vorhandenes Bild durch den
Ton zu manipulieren.
Mariola Brillowska, Bildende, Medien- und Performance-Künstlerin sowie Autorin, Regisseurin
und Produzentin, ist geboren und aufgewachsen in Polen, emigrierte mit 20 Jahren nach Deutschland, wo sie an der HfbK Hamburg
Freie Kunst studierte; 2005-13 war sie Kunstprofessorin an der HfG Offenbach/Main; Werke u.a. Roman „Hausverbot“ (2013); Gewinnerin
diverser Film-, Poetry- und Hörspielpreise, u.a. ARDPin Ball Award 2014, BHF Kurzes Mikro 2017, MUVI - Publikumspreis Oberhausen
2017, Deutscher Kurzfilmpreis „Goldene Lola“ 2017; in der Vorauswahl der Nominierten zu Oscar-Shorts 2019; Hörspielpreis der
Kritik „Adrienne“ 2019; Gewinnerin des Deutschen Filmkritiker Preises 2019.
http://mariolabrillowska.com/https://vimeo.com/322607580Im Rahmen der Veranstaltung „ARTISTS ARE
PRESENT“ von Freies Kino Stadtkino im Künstlerhaus sind am Dienstag, 26. März 2019 um 20:00 Uhr Filme des Mutter-und-Tochter-Duos
Mariola und Bela Brillowska zu sehen. Eintritt frei.
http://stadtkinowien.at/news/416/Eine Veranstaltung von:
TransArts - Transdisziplinäre Kunst
In Kooperation mit:
Freies Kino Stadtkino
im Künstlerhaus