Von Steckdose
zu Steckdose (2024 / Film, 0:37:05 / Buch, Kamera, Schnitt:
Christoph Höschele) ist eine filmische
Untersuchung des urbanen Wandels im Zeichen der Elektromobilität und der Energieabhängigkeit des digitalen Alltags. Seit dem
Beginn des digitalen Zeitalters ist der moderne Mensch zunehmend auf der Suche nach Steckdosen – für mobile Geräte ebenso
wie für Fahrzeuge.
In 32 statischen Einstellungen zeigt der Film 32 unterschiedliche E-Ladestationen im Wiener Stadtraum.
Jede Einstellung besteht aus einer einzigen, unbewegten Aufnahme, in der sich das Geschehen dem jeweiligen Ort und Moment
überlässt. Die Ladestationen erscheinen als funktionale, schmucklose Infrastrukturelemente, eingebettet in Gehsteige, Parkplätze
oder städtische Randzonen. In Anlehnung an Ed Ruschas Twentysix Gasoline Stations entsteht ein nüchternes Stadtporträt, das
auf Dramatisierung verzichtet.
Der Film macht sichtbar, wie sich urbane Räume an neue Energiebedürfnisse anpassen und
wird selbst zur Momentaufnahme eines gesellschaftlichen Übergangs.
Im Rahmen des Films entstand ein Booklet (2025,
44 Seiten, Auflage 200 Stück) mit Text von
Particia Grzonka.
Eine
Veranstaltung im Rahmen von Mirror, pixels & stars Vol.II Patrizier und Zünfte