Digital Occultism

Sophie Publig & Mikkel Rørbo (eds.)

Digital Occultism zeichnet die Geschichte der memetischen Zirkulation nach und verortet sie in einer Genealogie okkulter Logiken. Sie wirkt als konstitutive Kraft, die tief in der Technokultur verankert ist und die Art und Weise prägt, wie die Realität selbst erzeugt wird. Das Buch verfolgt die Entstehung von Fiktionen von den frühen Internetkulturen bis hin zu zeitgenössischen Plattformumgebungen und untersucht, wie diese materielle Realitäten hervorbringen, wie Politik als psychologische Kriegsführung fungiert und wie Wünsche durch algorithmisches Feedback gesteuert werden. Im Nachwort führt uns Zach Blas durch die umgekehrte, ketzerische Vision von CULTUS in die Schattenseite hinein und wieder heraus und macht dabei die darin wirksamen okkulten Erkenntnistheorien sichtbar.

Band #2 der Reihe multithread, die Texte über Online- und algorithmische Landschaften versammelt, herausgegeben von Aksioma 


Sophie Publig und Mikkel Rørbo, Weibel-Institut für Digitale Kulturen, Wien










ISBN: 978-961-7173-68-0
Hrsg.: Sophie Publig & Mikkel Rørbo
Verlag: Aksioma – Institute for Contemporary Art, Ljubljana & University of Applied Arts Vienna, 2026
Sprache: Englisch
Preis: EUR 12