05. August 2026
Ein hybrides Habitat aus Pflanzen, Sensorik, KI,
Klang und Projektion: Stefan Kainbacher, Doktorand an der Universität für angewandte Kunst Wien, präsentiert im Kunstraum
Engländerbau in Vaduz seine Einzelausstellung TRIALOGUE: Holobiont Habitat – Chapter 1: Decode im Zuge seiner
Doktorarbeit. Das raumübergreifende Setting kann bis zum 4. Oktober 2026 besichtigt werden.
Die
Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen einer technisch vermittelten Kommunikation mit nicht-menschlichen Akteuren.
«Decode» versteht sich dabei nicht als fertige Antwort, sondern als offener künstlerischer Forschungsraum: Wie erzeugen technische
Systeme Bedeutung? Was geschieht bei der Übersetzung biologischer Signale? Und welche Formen der Wahrnehmung und Koexistenz
können aus dem Zusammenspiel biologischer und technischer Akteure entstehen?
In der Ausstellung
bilden acht kreisförmig angeordnete Serverracks das technische und ästhetische Zentrum – ein „technologisches Stonehenge“,
in dem Pflanzen, Sensoren, ein lokal betriebenes Multi-Agenten-System, Projektionen und Sound zu einem gemeinsamen Organismus
verschmelzen. Laufend erfasste Daten aus Bioelektrik, Umweltparametern und Bildbeobachtungen werden von KI-Agenten analysiert
und als Visualisierungen, Klangausgaben und Live-Prozesse erfahrbar gemacht. Die Installation wird zu einem hybriden Ökosystem
aus Pflanzen, Maschinen, Infrastruktur und menschlicher Beobachtung.
Veranstaltungsdetails
Vernissage:
Dienstag, 11. August 2026, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. August – 4. Oktober 2026
Ort: Kunstraum Engländerbau,
Vaduz, Liechtenstein