05. August 2026
Ö1 und die österreichischen Kunstuniversitäten suchen zum
19. Mal talentierte junge Künstler*innen. Vergeben wird das Ö1 Talentestipendium für bildende Kunst in Höhe von 10.000
Euro, zur Verfügung gestellt vom Wiener Städtischen Versicherungsverein.
Die Einreichung erfolgte
bis Mitte Mai über die Universitäten. Diese trafen eine Vorauswahl auf deren Basis bereits im Juni eine unabhängige Fachjury
über die Vergabe entschied.
Zusätzlich zur Juryentscheidung hat das Ö1 Publikum die Möglichkeit, unter allen Finalist*innen
einen Publikumspreis zu vergeben. Das
Onlinevoting
endet am 21. August.
Für die Angewandte sind drei Kandidat*innen im Rennen:
David Carol
Fedders, Ortsbezogene Kunst
„Meine Arbeit untersucht Architektur und Material als Träger ideologischer Ordnungen.
Urbane Strukturen treffen auf zeitbasierte Stoffe wie Zucker oder Milch, deren Vergänglichkeit sich in stabile Strukturen
einschreibt. In installativen Setzungen entstehen Brüche zwischen Versprechen und materieller Realität, die sich mit persönlichen
Erinnerungen und historischen Spuren verschränken und in denen sich Dauer, Funktion und Kontrolle gleichzeitig stabilisieren
und auflösen.“
Mehr InformationenMaksym Khodak, TransArts
„Meine Arbeit erstreckt sich über zeitgenössische Kunst, Film und Kuratieren
und setzt sich mit dem öffentlichen Raum und der Politik der Monumentalität auseinander. In letzter Zeit lautet die Leitfrage
meiner künstlerischen Praxis: Was könnte das Denkmal für das bewegte Bild sein? Durch die Subversion und Kombination von Skulptur
und Video zielt meine Arbeit darauf ab, eine starke politische Wirkung zu erzielen.“
Mehr
InformationenPaula Mudri, Ortsbezogene Kunst
„Mein Interesse liegt in der Auseinandersetzung
mit bestimmten Orten, konkret mit der einhergehenden Un-/Zugänglichkeit dieser sowie der Offenlegung der soziokulturellen
Strukturen und der darin manifestierten Wissensproduktion. In meinen jüngsten Arbeiten integriere ich Skulpturen, mit Anlehnung
an Alltagsgegenstände, verbunden mit Videoarbeiten – mit dem Anspruch, diese in einem partizipativen Kontext zu aktivieren.“
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