Eine
Linie kann das Ergebnis einer Bewegung, einer Geste sein – die Summe aller Linien in einem Werk ist ein Feuerwerk an Emotion,
an Komposition. Wie unterschiedlich und gleichzeitig beziehungsvoll Feuerwerke zusammen leuchten können, zeigen die Objekte
von Judith P. Fischer und die Bilder von Wilhelm Drach.
Wilhelm Drach malt Visionen
aus Farben, Flächen und markanten Pinsellinien, die sich erst im Arbeitsprozess zu konkreten Bildern formieren. Seine Malerei
ist immer das Resultat ausgewogener, hart erarbeiteter intuitiver Sinnlichkeit. Protagonist in all seinen Werken ist stets
sein kraftvoll gestischer Duktus, dem der Regisseur Drach größtmögliche Freiheiten einräumt, ja einfordert.
Judith
P. Fischer forscht, formt und vernetzt elastische Linien zu rhythmischen Strukturen. Es sind Raum-Objekte, die Bewegung
abbilden und somit räumliche Variabilität kommunizieren. Ihre solcherart labyrinthartigen Verflechtungen reichen von symbolhafter
Reduktion bis verschachtelt amorphe Installation. Bewegung impliziert Zeit, an Judith P. Fischers Formen haftet zudem Zeitlosigkeit.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 12:00 - 18:00 Uhr, Samstag nach Vereinbarung