Eine
Veranstaltung der Abteilung Kulturwissenschaften in Kooperation mit Experimental Game Cultures.
Für manche Spieler*innen endet ein Spiel nicht, wenn sie aufhören zu spielen: Vielmehr bietet dies die
Gelegenheit, die Geschichte schriftlich fortzusetzen. Das Verfassen von spielbasierter Fanfiction ist für begeisterte Spieler*innen
auf der ganzen Welt zu einem Zeitvertreib geworden, der Konsumenten in sogenannte Prosumer verwandelt – Menschen, die nicht
nur Empfänger, sondern auch aktive Schöpfer sind.
In ihrem Vortrag wird Evgenia Amey die Welt der Fanfiction von Spielen,
ihre Kultur und ihre Praktiken beleuchten.
Evgenia Amey ist Postdoktorandin an der Universität
Jyväskylä und der Universität Ostfinnland. Zuvor war sie am Centre of Excellence in Game Culture Studies tätig. Ihre Forschung
verbindet Kultur- und Medienwissenschaften, Tourismuswissenschaften, Kulturgeographie und Fan-Studien. Zu ihren Forschungsinteressen
zählen Medientourismus, Ort und Literatur, digitale Lesekulturen, (In-)Game-Bücher und spielbasierte Fanfiction.
TeilnahmeDie Veranstaltung findet online via Zoom am 22. Juni von 18–19:00 Uhr statt.
Teilnahme-Link