Mut ohne Heldentum

Antonia Birnbaum

Den Mut in der Moderne umzudenken, erfordert, dessen Bestimmung als heldische Überwindung der Angst im Angesicht des Todes aufzubrechen. Die Frage lautet nicht länger: "Wofür ist ein Mensch bereit zu sterben?" Sie lautet: "Auf welches Begehren weigert er sich zu verzichten?" Was diese divergierenden Überlegungen zu Adorno, Benjamin, Hegel, Hölderlin, Kleist und Lacan leitet, ist die Verknüpfung von Mut mit der Bereitschaft zum Wagnis. Nicht mehr die Konfrontation mit dem Tod macht diesen Mut aus, sondern die Negation seiner Allmacht zugunsten einer Unberechenbarkeit, die der Bezug zur Wahrheit ermöglicht.

Mut ohne Heldentum erscheint als Band 255 in der Reihe Fröhliche Wissenschaft.
 

Antonia Birnbaum, Abteilung für Philosophie, Universität für angewandte Kunst Wien, sowie Universität Paris 8

BUCHPRÄSENTATION

Mut ohne Heldentum wurde am 17. Juni 2025 an der Universität für angewandte Kunst Wien präsentiert. 

Alle Termine und Details zu unseren Buchpräsentationen in unserem Eventkalender.
ISBN: 978-3-7518-3045-4
Hrsg.: Antonia Birnbaum
Verlag: Matthes & Seitz Berlin, 2025
Grafik: Matthes & Seitz Berlin
Sprache: Deutsch
Preis: EUR 18
V.l.n.r.: Philipp Nolz (Moderation), Antonia Birnbaum, Alexander García-Düttmann (Universität der Künste in Berlin),
                                          Helmut Draxler (Kunsthistoriker) © Universität für angewandte Kunst Wien, Foto: Stefanie Schabhüttl Download
V.l.n.r.: Philipp Nolz (Moderation), Antonia Birnbaum, Alexander García-Düttmann (Universität der Künste in Berlin),
                                          Helmut Draxler (Kunsthistoriker) © Universität für angewandte Kunst Wien, Foto: Stefanie Schabhüttl Download
V.l.n.r.: Philipp Nolz (Moderation), Antonia Birnbaum, Alexander García-Düttmann (Universität der Künste in Berlin),
                                          Helmut Draxler (Kunsthistoriker) © Universität für angewandte Kunst Wien, Foto: Stefanie Schabhüttl Download
V.l.n.r.: Philipp Nolz (Moderation), Antonia Birnbaum, Alexander García-Düttmann (Universität der Künste in Berlin),
                                          Helmut Draxler (Kunsthistoriker) © Universität für angewandte Kunst Wien, Foto: Stefanie Schabhüttl Download