Keddie untersucht, wie Bedeutung durch
Resonanz, gestische Ausdrucksformen und räumliche Präsenz entsteht. Über die bloßen Schnittstellen von Ton, Video und Performance
hinaus befasst sie sich mit neuronalen Lernsystemen mit Fokus auf Fragen von Anpassungsfähigkeit und von Wahrnehmungsverschiebungen
innerhalb der gesprochenen Sprache. Ein wiederkehrendes Thema in Keddies Arbeit ist die Untersuchung akustischer Phänomene.
Ihre aktuellen Projekte befassen sich mit der akustischen Komplexität von Sprache und Dialekten.
Die Lecture Performance
im Immersive Lab der Digitalen Kunst ist öffentlich zugänglich.
Victoria Keddie erforscht
mit e.s.p. tv das Medium Fernsehen im Hinblick auf Performance und Klang. Als Kuratorin und Lehrende organisiert sie Ausstellungen
und Projekte an verschiedenen Institutionen, darunter MoMA PS1, Storefront for Art and Architecture und Pioneer Works. Keddies
Arbeiten werden international rezipiert. Zu ihren jüngsten Stipendien und Forschungsaufenthalten zählen das NYSCA/NYFA Fellowship
für Musik/Klang (2022), eine Residency am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (2023) sowie das Fellowship des Bemis
Center for Contemporary Arts im Bereich Sound Art und experimentelle Musik (2024).
Website
von Victoria Keddie Bemis Center for Contemporary
Arts