„An der Sprache wird sich alles entzünden“ stellt Thomas
Köck in seiner „Chronik der laufenden Entgleisungen“ fest, und sprachliche Entgleisungen sind es auch, die es für Autor:innen
zu beobachten und zu kommentieren gilt. Wie lässt sich eine künstlerisch-politische Sprache entwickeln, die ausgrenzende Rhetorik
etwas entgegensetzt? Welche Erzählungen können Dramatiker:innen/writers for performance als Alternative behaupten? Welche
Allianzen braucht ein Kulturbetrieb, um über nationale Grenzen hinaus solidarisch zu wirken? Wie wirken autoritäre Tendenzen
auf die Institutionen, in denen künstlerische Arbeit stattfindet?
Im Zentrum der eintägigen Veranstaltung soll
die künstlerische Vernetzung und Zusammenarbeit stehen. Am Vormittag sind vier internationale Autor*innen und Theatermacher*innen
– Magdalena Barile, Titilola Dawudu, Mário Drgoňa und Tijana Grumić – eingeladen, ihre Perspektiven und Strategien zu
teilen. Der zweite Teil widmet sich in Kleingruppen dem aktiven Austausch angehender Schreibender und ihren Fragen: Wie steht
es um die Reflexion politischer Verhältnisse in den Ausbildungsorganisationen? Wie können Künstler:innen für die Zukunft über
Ländergrenzen hinweg Räume schaffen, um auf illiberale Tendenzen reagieren?
Veranstaltungsort:
Auditorium der Universität für angewandte Kunst Wien
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien (U/S Wien-Mitte/Landstraße)
Zeitraum: Samstag 7. Dezember 2024, 11-18 Uhr
Um E-Mail-Anmeldung wird gebeten unter
karten@schauspielhaus.at Das Symposium findet auf Englisch statt, für Pausen und Verpflegung ist gesorgt.
Ablauf11:00 Uhr Einführung
11:45
Uhr Input 1:
Magdalena Barile, Titilola Dawudu, Mário Drgoňa, Tijana Grumić
13:15 Uhr Mittagspause
14:30 Uhr
Input 2: Tischgespräche betreut von den Studierenden der Sprachkunst, der
Fakultet dramskih umetnosti Beograd,
der Scuola di teatro Paolo Grassi, Milano
und den Hans-Gratzer-Stipendiat:innen am Schauspielhaus Wien 2024/25.
16:45 Uhr Abschlussplenum