Die
neuen Technologien zum Informationsaustausch überschlagen sich in ihrer Entwicklung. Was heisst es, sie als Medien für subversive
Aktionskunst zu nutzen?
Und das in einer Zeit, in der wir uns weder darauf verlassen können,
dass Informationen nicht nachbearbeitet wurden - noch als Individuen die Kapazitäten haben, die relevantesten Informationen
zu filtern… Conny Runner vom Peng Kollektiv arbeitet Aktionsformen aus, die diese Flut an Informationen aggregiert und vermischt.
Die Betrachter*innen werden durch Irritation dazu aufgefordert, selber Position zu beziehen und die Codes und Kommunikationsformen
herrschender Institutionen in Frage zu stellen.
Doch was sind ethische Fallstricke, in die man kommunikativ treten kann
und wo hört die Kunst auf und beginnt die politische Mission? Runner macht einen Rundumschlag bisheriger Aktionen, geht auf
das Critical Campaigning Manifest ein, welches als Orientierung für ethische Kampagnen dienen kann, und vertritt Thesen, welche
Rollen und Strategien bei der Vermischung von Aktivismus, Aktionskunst und Journalismus sinnvoll sein könnten. Das Publikum
wird gebeten Torten mitzubringen, falls neofaschistische Kräfte die Veranstaltung stören möchten.
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