The Banality of Evil in our Daily Lives Art Project

Einreichfrist: 15. März 2020
Kann Kunst die Zukunft beeinflussen?

Eine aufregende neue Kunstinitiative, The Banality of Evil in our Daily Lives Art Prize, wurde von einem unabhängigen Kunstkollektiv ins Leben gerufen.
Unsere Absicht ist das Bewusstsein für Gedankenlosigkeit zu schärfen, die sich unwissentlich in unseren Alltag eingeschlichen hat. Das Banality of Evil in Our Daily Lives Art Project bietet eine einzigartige Gelegenheit für Künstler auf der ganzen Welt, Werke einzureichen, die die Grenzen zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch erforschen und zum Ausdruck bringen soll.

Das Thema des Wettbewerbs orientiert sich an den Schriften von Hannah Arendt, der berühmten Philosophin und Politologin. Arendt berichtete über den Prozess gegen Adolph Eichmann, den ehemaligen Leiter der "Zentralstelle für jüdische Emigration", der an der Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden beteiligt war und mitverantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen war. Arendt stellte im Wesentlichen die Frage: Kann man Böses tun, ohne böse zu sein?

Ihre Schlussfolgerung ist: "So grausam, kaltherzig und in ihrem Ausmaß monströs, wie die Taten, für die Eichmann verantwortlich war, so gewöhnlich, so banal war der Mensch, der für diese Taten stand. Sie nannte diese Gedankenlosigkeit die "Banalität des Bösen".
Ziel des Wettbewerbs ist es, darzustellen, wie wir in unserem täglichen Leben Opfer gedankenlosen Verhaltens geworden sind, und alle Künstler zur Teilnahme aufzurufen und ihre Herzen und Gedanken in ihren Kunstwerken auszudrücken.

Der Künstleraufruf stellt eine Herausforderung dar, das noch nie zuvor Kommunizierte zu kommunizieren und eine Plattform für bahnbrechende Ideen zu schaffen, die in unsere Gemeinschaft eingebracht werden.

Der Initiator des Projekts, SaySay Love, ist der Meinung, dass Kunst Geist und Herz verändern kann und die Macht hat, die Unmenschlichkeit und Zerstörung, die wir durch gedankenloses Verhalten erzeugen, aufzulösen.

The Banality of Evil in our Daily Lives ist ein einzigartiger Kunstwettbewerb, bei dem das öffentliche Engagement einen hohen Stellenwert hat. Als öffentliches Projekt wird das Publikum eingeladen, die Auswahl der ersten 40 Kunstwerke zu moderieren, indem es die präsentierten Botschaften in unseren Banality of Evil in our Daily Lives Social Media Plattformen auswählt und teilt.

Aus diesen 40 Kunstwerken werden die Finalisten von den gewählten Jurymitgliedern nominiert. Die Finalisten erhalten ein Preisgeld von 2000 US-Dollar und sind eingeladen, ihre Arbeiten im Mai 2020 auf einer Ausstellung in Berlin zu präsentieren.
Die teilnehmenden Künstler haben die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu veröffentlichen, zudem werden weitere Anreize für diejenigen mit exemplarischer Arbeit geschaffen.

Der Call for Entry findet vom 01.11.2019 bis zum 15.03.2020 statt. Für die Teilnahme fällt keine Gebühr an.

Es werden Kunstwerke in den folgenden Disziplinen akzeptiert:
Malerei & Zeichnung, Fotografie & Digitale Medien, Skulptur und Performance Art.

Über SaySay.Love

SaySay.Love hat eine einzigartige Art, die Welt zu sehen. Geboren mit einer optischen Behinderung, die es unmöglich macht, die Welt dreidimensional zu sehen, teilt sein Werk seine emotionalen Erfahrungen und einzigartigen Reflexionen über soziale Themen. Das Denken mit dem Herzen und nicht nur der Intellekt ist die treibende Kraft hinter einem Großteil seiner Arbeit. Seine Leidenschaft für soziale Themen inspirierte ihn, ein globales Gespräch in Form eines Kunstwettbewerbs zu beginnen und Diskurse über die "Gedankenlosigkeit" unserer Zeit zu eröffnen.
SaySay ist kein Neuling in der Welt des Kunstaktivismus, nachdem er 2017 mit seiner ersten Einzelausstellung "The Gift of Water" einen erfolgreichen Streifzug durch die Kunstszene gemacht hatte. Die bahnbrechende Serie versuchte, das Bewusstsein für die schwere Dürre zu schärfen, die dazu führte, dass der Stadt Kapstadt, Südafrika, fast das Wasser ausgeht.

Im Anschluss daran etablierte sich der Künstler mit seinem Werk "Intime Einsamkeit" weiter im Zentrum der Kunstwelt: “Sex with Things" bezieht sich stark auf den Verlust der Intimität als Folge der vierten industriellen Revolution: das digitale Zeitalter.

Der Künstler zeigte Arbeiten in Deutschland, Südafrika, Russland, Großbritannien, den Niederlanden und den USA.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.boeart.org.
Anbei finden Sie den Link zu unserer Download Area:  https://www.boeart.org/downloads#content