Universität für angewandte Kunst Wien freut sich über DIVERSITAS 2018-Hauptpreis für „Un-framing Diversity“
12.12.2018


BMBWF prämiert Beiträge guter Praxis von Hochschul- und Forschungseinrichtungen zur Umsetzung von Diversitätsmanagement. Einer der fünf Hauptpreise DIVERSITAS 2018 geht an die Universität für angewandte Kunst Wien.
Unter dem Titel „Un-framing Diversity“ werden die Aktivitäten an der Angewandten zu einem reflektierten Umgang mit Diversitätsthemen zusammengefasst. Eine Reihe von Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten stellen gemeinsame Interaktionsräume diverser Akteur_innen her und machen Phänomene der Diversität sichtbar. Diversität wird in verschiedenen Dimensionen bedacht – Geschlecht, Ethnie, Behinderung, Alter, Religion/Weltanschauung, sexuelle Orientierung – und in einem intersektionalen Ansatz gelebt. „Die unter „Un-Framing Diversity“ vorgestellten Aktivitäten dienen der Bewusstmachung verschiedener Dimensionen von Diversität durch eine langfristige und vertiefte Auseinandersetzung in kollaborativen Prozessen. Zwischen den vielen Projektenarbeiten lassen sich Querverbindungen herstellen, Rückschlüsse ziehen, Einschätzungen und Erkenntnisse überprüfen, Stereotype erkennen und auflösen und Konsequenzen für eine organisationale Verankerung von intersektionalen Handlungsräumen erarbeiten“, erläutert Vize-Rektorin Barbara Putz-Plecko.

So finden sich Projekte (wie beispielsweise im künstlerischen Lehramt seit 2002 verankert) in Form von kooperativen Arbeitsformaten und Partnerschaften mit mehr als zwanzig Sozialeinrichtungen in Wien und Niederösterreich wieder wie auch neue Studien und Curricula, die neue Bildungs- und Berufsfelder beinhalten und nicht nur reaktiv, sondern aktiv auf gesellschaftliche Erfordernisse agieren. Die spezielle Aufgabe an der Angewandten besteht darin, Mittel und Instrumente der Kunst und Wissenschaft miteinander zu verschränken und neue Synergien einzugehen und andererseits das Potenzial künstlerischer Perspektiven und Prozesse fruchtbar einzubringen.

Die feierliche Preisverleihung durch Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann fand gestern in der Aula der Wissenschaften statt.

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