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Dagdelen, Canan Sen.Lect. MMag.art.

title
Past and Present
type
article in journal with citation index
texts
general text
Canan Dagdelen Canan Dagdelen ist eine Keramikerin, die ihre Ideen in großen Installationen ausdrückt. Ihre Arbeiten bestehen aus vielen identischen Elementen, die zusammengefügt ein Objekt bilden, das von einer Decke hängt, eine Wand oder einen Boden bedeckt. Wobei das Objekt und der Raum zusammen zur Installation werden. Die Arbeiten von Canan Dagdelen sind somit räumlich und haben einen starken Bezug zu ihrer persönlichen Geschichte und ihren Erinnerungen. Eines ihrer Werke heißt zum Beispiel “Spatial Memory” (Räumliches Gedächtnis). Unsere persönliche Geschichte, unsere Vergangenheit, die uns formt, hat starke Beziehungen zu Orten und Räumen und für Canan speziell zu Gebäuden und zur Architektur. Das Konzept des Raumes ist eine persönliche Entität. Er hat eine messbare und eine nicht messbare Seite. Man kann den tatsächlichen Raum in seiner physikalischen Größe mit Tiefe mal Breite mal Höhe definieren. Der nicht messbare Raum unterliegt der persönlichen Beurteilung. “Was ist mein Raum, wo sind meine Grenzen?” Ein solcher Raum hat starke kulturelle Beziehungen. In diesem Teil der Welt, in Europa, in südeuropäischen und mediterranen Kulturen ist die Trennung der physischen und der persönlichen Räume weniger definiert. Im weiter nördlichen Europa haben physische und persönliche Räume einen größeren Abstand zueinander. (Nesrin During)
authors
During, Nesrin
date
2019-01-01
location
Höhr-Grenzhausen, Deutschland
URL
published in
title
Neue Keramik
subtitle
Canan Dagdelen Austria and Turkey / Past and Present
editors
Verlag Neue Keramik GmbH
publishers
Verlag Neue Keramik GmbH
volume/issue
1/2019
contributors
Canan Dagdelen
contribution
format
DIN A4