Lehrende und MitarbeiterInnen

Zwingl, Anna Univ.-Ass. Mag.art.

Titel
Projekt OT
Untertitel
Interdisziplinäre / projektorientierte Lehrtätigkeit
Typ
Lehrtätigkeit
Schlagwörter
Architektur, Bildende Kunst
Texte
Beschreibung
In der hebräischen Sprache lautet das Wort für Symbol „ot“. Dieses benennt im frühen Judentum nicht nur ein Zeichen, sondern auch ein sichtbares religiöses Merkmal der Beziehung zwischen Gott und Mensch.1 Zur Erinnerung an die Wiener Synagogen, die bei den Novemberprogromen 1938 mutwillig zerstört wurden, sollen im Hinblick auf das Jahr 2018, in dem sich diese Verbrechen zum 80 Mal jähren werden, auf Initiative des Jüdischen Museum Wien, an den 28 ehemaligen Standorten der Synagogen (in 18 Wiener Bezirken) Licht-Zeichen zum Gedenken an diese Orte sowie ihre Geschichte errichtet werden. Um ein Bewusstsein für die jüdische Stadtgeschichte und jüdische Gemeinde zu schaffen, wurden von Studierenden und Lehrenden der Klasse für Transmediale Kunst, Prof. Brigitte Kowanz künstlerische Projektvorschläge für ein permanentes Lichtzeichen im öffentlichen Raum an den ehemaligen Standorten der Wiener Synagogen entwickelt. Um durch die Präsenz einer künstlerischen Arbeit, die Öffentlichkeit auf die vernichteten Orte der jüdischen Gemeinschaft aufmerksam zu machen, stand die Sichtbarmachung der zerstörten Synagogen im Vordergrund der künstlerischen Überlegungen. Die Vorschläge reichen von eigens entwickelten abstrakten Symbolen mit Bezug zur hebräischen Sprache und dem jüdischem Glaubenssystem bis zu Ansätzen mit spezifischen Verweisen auf die vormalige Verortung der Synagogen im urbanen Kontext. Ziel des weiteren Projektverlaufs ist es, einen Vorschlag auszuwählen und an allen 28 Standorten zur Umsetzung zu bringen sowie das künstlerische Projekt im Gedenkjahr 2018 zu eröffnen und der Öffentlichkeit zu übergeben. 1 (https://de.wikipedia.org/wiki/Symbole_des_Judentums)
Vortragende
Anna Zwingl
Beteiligung
Jüdisches Museum Wien
Partnereinrichtung
Datum, Zeit und Ort
Datum
2016-10-05 – 2017-06-28
URL