Lehrende und MitarbeiterInnen

Elias, Marion ao. Univ.-Prof. Mag.art. Dr.phil.

Titel
Gastvorträge von Dr. Benate Brosch
Typ
Arbeitsschwerpunkt/laufendes Projekt
Schlagwörter
Philosophie, Bildende Kunst, Ethik
Texte
Beschreibung
Dr. Renate Brosch, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, hält seit 2010 in unregelmäßigen Abständen Vorträge im Gender Art Lab. Ursprünglich war das erste Interesse an eine aktuelle Interpretation von Ästhetik geknüpft, an eine Bestimmung über neurologische, also bis zu einem gewissen Grad mess- und überprüfbare Vorgänge. Rasch erwies sich nahezu das gesamte Gebiet um das menschliche Gehirn als zusätzlicher Interessensschwerpunkt: Angst, Depression, Burn-out, Border-line, Stress und so weiter - das steht andauernd in den Zeitungen und wird dort nur oberflächlich oder falsch erläutert. Was passiert wo und wie im Körper, wenn es zu wenig positiven Auswirkungen kommt, die man immer noch banal als "Störungen", "Psychose", "Neurose" usw. zusamenfasst und die Betroffenen als "Spinner" - jedenfalls wenig belastbare Menschen - abtut. Was tut man gegen "Tiefpunkte" die zumeist auch körper-chemische Ursachen haben? Wie geht die Gesellschaft damit um? Mehrere Vorträge und Debatten drehen sich durchaus um ein Tabu in unserer Gesellschaft, das keines mehr sein dürfte. Dieser Themenpunkt wird derart nachgefragt und hat zu zahlreichen positiven Ergebnissen geführt, sodaß eine Fortführung im GAL logisch bleibt. Immerhin ist die "soziale Kettenreaktion" ganz sicher ein Hauptmotiv des Gendering. Die Bearbeitung des Gebiets um die Neurologie erfolgt über einen wissenschaftlichen, nicht allein interpretativen Zugang und ist durchaus geeignet, sich mit dem künstlerischen Tun zu verbinden.
Beteiligung
Marion Elias
Projektleitung
Datum, Zeit und Ort
Datum
2010-01-01