Lehrende und MitarbeiterInnen

Mateus-Berr, Ruth Univ.-Prof. Dr. phil. Mag. art.

Titel
eAWARD 2017: Bundessieger | Preisträger im Bereich Gesundheit und Bildung
Typ
Preis
Schlagwörter
Design, Fachdidaktik, Kunstpädagogik, Bildende Kunst, Erziehungswissenschaften
Texte
Beschreibung
Der eAward Das Bundeskanzleramt, Plattform Digitales Österreich, vergibt gemeinsam mit dem Report Verlag und weiteren Sponsoren (Österreichische Computergesellschaft etc.) jährlich den Wirtschaftspreis eAward. Der Award für IT-Projekte mit dem größten Kundennutzen wird in unterschiedlichen Kategorien verliehen. Aus allen Preisträgern werden zudem Bundessieger gekürt. Wir sind Bundessieger der Kategorie Bildung und Gesundheit. LINKS: http://www.report.at/component/k2/item/90426-eaward-2017-projekte-fuer-die-digitalisierung-oesterreichs & FACEBOOK: https://www.facebook.com/eAwardAustria/videos/1055801811101142/ TEXT EAWARD: Oft müssen schwerkranke Kinder auch nach einem Krankenhausaufenthalt selbstständig Buch über ihre Symptome und Körperfunktionen führen. Um die Kommunikation zwischen Ärztinnen und Patientinnen zu verbessern, setzt das Projekt auf einen spielerischen Zugang. Interaktive Spiele auf der Website und App motivieren Kinder zur regelmäßigen Dateneingabe. Ärztinnen können die Daten auswerten und Rückschlüsse auf das Befinden ziehen. Die Jury: „adressiert erfolgreich ein wichtiges Thema“ „ermöglicht Empowerment und Verbesserung der Lebensqualität“ „wunderbares, interdisziplinäres Projekt“ BLICK DER ANGEWANDTEN BILDUNG UND GESUNDHEIT Die Universität für angewandte Kunst Wien (Ruth Mateus-Berr) hat in einem interdisziplinären Forschungsteam gemeinsam mit der Universität Wien (Helmut Hlavacs), St. Anna Kinderkrebsforschung (Anita Lawitschka), T-Systems (Michael Nebel) den eAward/Bundessieger der Kategorie Bildung und Gesundheit für das Projekt INTERACCT und TRÖSTGESCHICHTEN (gefördert von der FFG) erhalten. Dieser Preis wird für Projekte ausgelobt, die Anliegen von Menschen mit digitalem Know How verbinden. In diesem Fall hat die Kunst das Projekt im Sinne Victor Papaneks Forderungen: Designt für Medizin (2009, 242) und marginalisierte Gruppen! - initiiert. KunstpädagogInnen und angehende InformatiklehrerInnen entwickelten Prototypen und Ideen, ExpertInnen setzten diese um. Dieses Projekt ist stammzellentransplantierten Kindern und ihren betreuenden Ärzten gewidmet. Richard Sennet betonte in seinem Talk im MAK 2016, dass das DIGITALE als die neue Form des Handwerks verstanden werden muss. In diesem Projekt widmet sich die Kunst dem Sozialen und benutzt digitale Möglichkeiten dafür. Kinder werden mit der App INTERACCT motiviert ihre täglichen Parameter (Trinken, Essen, psychisches Wohlbefinden, Schmerzen etc.) einzugeben, die in Echtzeit dem betreuenden Ärzteteam übermittelt werden. So können gefährliche Werte unmittelbar erkannt werden. Belohnt für die Eingabe werden die Kinder mit Punkten für eine Spielewelt in der sie Inseln erforschen können und Tröstgeschichten erhalten. Diese wurden von mehr als 400 gesunden Kindern von der ganzen Welt eingespeist. Ebenso zeichneten sie Avatare, die vom Designer der Angewandten Jens Kuczwara* ebenso wie die Spielewelt gestaltet wurden. Das Konzept des Spiels wurde von Fares Kayali und Andrea Reithofer gemeinsam mit Ruth Mateus-Berr und den Forschungspartnern entworfen. LINKS: http://interacct.at/project/default.aspx *siehe Attachment Level_Erde Attached ist auch noch ein Beweisfoto;-)))) LINKS: https://syntheticzero.net/2016/11/22/crafting-the-digital-w-richard-sennett/
Preisträger*innen
Ruth Mateus-Berr
Vergabe durch
BKA, Plattform digitales Österreich, Report Verlag
Datum und Ort
Datum
2017-02-01
Ort
Wien (Österreich)
URL