Lehrende und MitarbeiterInnen

Mateus-Berr, Ruth Univ.-Prof. Dr. phil. Mag. art.

Titel
Zen oder die Kunst des Kaffeetrinkens in Wien
Typ
Veranstaltung
Schlagwörter
Erziehungswissenschaften, Bildende Kunst, Fachdidaktik, Kunstpädagogik, Medienforschung
Texte
Beschreibung
Zen oder die Kunst des Kaffeetrinkens in Wien "Eine Insel im Verfließen des Tages.” Birgit Schwaner 1 Im Rahmen des Forschungsprojektes Haptic and Olfactory Design. Resources for Vienna's Creative Industries (WWTF) der Abteilung Design, Architektur, Environment für Kunstpädagogik wurden neben anderen Forschungsschwerpunkten haptische und olfaktorische Charakteristika von Wiener Kaffeehäusern mit Designer/innen, Architekt/innen und Studierenden in Feldstudien und mittels Experteninterviews- und Workshops untersucht. Ziel dabei war es, spezifische haptische und olfaktorische Eigenschaften des Wiener Kaffeehauses herauszuarbeiten und zu kategorisieren um ein kleines Manual für Kreative zu entwickeln. Begleitet wurde diese Tätigkeit von Forschungsarbeiten der Uni Wien/Dep. für Pharmazie. Durch gaschromatographische Analysen wurden - unter Verwendung eines dank der Universität Wien und Thermo-Fisher Scientific eigens im Rahmen des Projekts angeschafften GC-MS-Geräts - die Wiener Kaffeehausdüfte in fünf typischen Wiener Kaffeehäusern gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass die Chromatogramme der untersuchten Cafés sich nicht merklich voneinander unterschieden. In allen getesteten Cafés übertraf der Zigarettengeruch den wohlriechenden Kaffeeduft und die Nikotin-Peak-Intensitäten stiegen je nach Länge der Messdauer deutlich an. Bei der Essence 2008 verschmelzen Design und Wissenschaft zu einer Rauminstallation. Eine Forschungs/essence/ wird zur Rauminstallation, Kernelemente des Cafés werden transferiert. Die Essence der Wiener Kaffeehäuser besteht u.a. in ihrer Entschleunigung. der Patina die den Objekten anhaftet und einer Geruchsmelange. In einem Wiener Kaffeehaus kann man einen ganzen Tag verbringen...so wie der klassische Zen-Garten Ort der Kontemplation war und ist, kann man diese Qualität auch auch in einem Wiener Kaffeehaus finden. Man kann schreiben, lesen, plaudern, verhandeln spielen oder einfach “den Tag verfließen lassen” (B. Schwaner) Die Installation entspricht in etwa dem Zengarten in Kyoto (Ryoan-ji) im M 1:15. Die Inseln sind die Elemente der Wiener Kaffeehaustradition, Biedermeier bis heute. Das Moos entspricht der Patina der Objekte und das trockene Wasser des Zen wird zu gemahlenem Kaffee. STUDIERENDE Christina Boula, Georg Feierfeil, Judith Grünauer, Edyta Las, Mira Tesselaar, Manuel Wandl, Marie Theres Wakonig, Katharina Weissteiner.
Beteiligung
Ruth Mateus-Berr
Beitrag
Christina Boula, Georg Feierfeil, , Mira Tesselaar,
Beitrag
Judith Grünauer, Edyta Las
Beitrag
Manuel Wandl, Marie Theres Wakonig, Katharina Weissteiner.
Beitrag
Datum, Zeit und Ort
Datum
2008-06-26 – 2008-07-13
Ort
Wien (Österreich)
Ortsbeschreibung
MAK
URL