Lehrende und MitarbeiterInnen

Auersperg, Manora Sen.Lect. Mag. art.

Ausstellungen / Aufführungen
Die Ausstellung Interweaving geht aus einer Zusammenarbeit von Manora Auersperg mit Studierenden der Universität für Angewandte Kunst hervor, in der das Zusammenwirken von Körper und Raum untersucht, sowie Möglichkeiten gemeinschaftlichen Forschens und Handelns befragt werden. Um verschiedene Parameter in einen produktiven Zusammenhang zu bringen, wird die Struktur des Gewebes modellhaft herangezogen. So bilden spezifische Bedingungen des Ortes und dessen räumliche Qualitäten ein Bezugssystem, in dem durch Interventionen Eigenschaften und Potentiale von Material, sowie die Bedingungen des agierenden Körpers erfahrbar werden. Das Anknüpfen an unterschiedliche Kontexte eröffnet Wege textile Techniken neu auszuloten und interdisziplinär weiter zu entwickeln. So ermöglicht etwa die Kooperation mit dem Lab [applied] Foreign Affairs/ Institut für Architektur die Recherche textiler Alltagskultur in Ghana. In der Entwicklung von beweglichen Raumelementen für das Projekt STAGING APAM gehen aus der Verflechtung vielfältiger Erfahrungen funktionale Strukturen hervor, in der sich verschiedene Kulturen einschreiben. In der Galerie Göttlicher manifestiert sich diese Arbeitsweise in einem Prozess, in dem der architektonische Raum erschlossen wird, um als Erfahrungs- und Handlungsraum wirksam werden zu können. Im gemeinsamen Agieren wird der Ort als sozialer Raum befragt und alternative Formen des Bewohnens und Besetzens erprobt. Aus Strategien der Ordnung entwickelt sich die Konzentration auf Handlungs- und Wirkungszusammenhänge, auf Tätigkeiten und Ereignisse. Die gezeigten Arbeiten entstehen in Kooperationen und setzen inhaltlich oder formal direkt an den zwei Bezugsorten Haduwa Arts & Cuture Institute (Apam, Ghana) und Galerie Göttlicher (Krems, Österreich) an, oder greifen einen Aspekt dieser Orte auf. Die Präsentation unternimmt den Versuch eine Form zu finden, die nach dem Modell des Interweaving Inhalte, örtliche Bezugnahme und individuelle Interessen durch ein dialogisches Arbeiten miteinander verbindet und verdichtet. Die Bewegung im Raum gleicht dem Versuch sich zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten, Kontexten, Positionen zu bewegen. Von Einem zum Nächsten und gleichzeitig in Allem. Der Rahmen, der Inhalt, der Text, das Gewebe.
Bezeichnung der Präsentation: Interweaving_ Körper, Raum und die Geste des Verwebens
Art der Präsentation: Gruppenausstellung
Präsentationsort: Galerie Göttlicher, Krems (Österreich)
Zeitraum: 17.06.2015 bis 25.07.2015
Link: http://galerie.goettlicher.at