Werkstätte Analoge Fotografie

Leitung: Mag.art. Lisa Rastl und Mag. art. Claudia Rohrauer

Silbersalze und Silberbilder, glänzend oder matt?
 
Die Werkstatt für analoge Fotografie steht für alle Student*innen zur Verfügung, die sich mit der Materialität der analogen Fotografie beschäftigen wollen.
 
In Form von Lehrveranstaltungen werden die theoretischen und praktischen Grundlagen der analogen Farb- und S/W-Fotografie vermittelt, die zur Befähigung eines selbstständigen Arbeitens in der Dunkelkammer führen sollen. Von der Belichtung des Negativs, der Filmentwicklung, der Ausarbeitung von klein- und großformatigen Handabzügen bis hin zur Nachbearbeitung wie Retusche oder Kolorierung kann der komplette Arbeitsprozess vor Ort in der Expositur am Paulusplatz durchgespielt werden. Abseits der klassischen Techniken besteht Raum um alternative fotografische Prozesse zu erforschen und mit den chemischen Grundlagen zu experimentieren.
 
Ziel ist es, den Studierenden das notwendige Wissen für Entscheidungsprozesse zu geben, die sie bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Projekte treffen müssen und sie bei diesem Prozess zu begleiten.
 
Wir verstehen die handwerkliche Praxis als essenziellen Teil der Kunstproduktion, die nicht nur der Produktion selbst dient sondern auch maßgeblich für ein Verständnis des Mediums Fotografie ist, um es verstehen und weiterdenken zu können. Vor diesem Hintergrund bietet die Werkstatt auch Raum für einen Diskurs über die Potentiale der analogen Fotografie und welchen Stellenwert diese im digitalen Zeitalter einnimmt.
 
Der Werkstattbetrieb startet im Sommersemester 2022. 
 

Standort
1.OG
Paulusplatz 5
A-1030 Wien
Büro (temporär) P.S.K., Zimmer 2.52