Sprachkunst

Bachelorstudium

BA (Bachelor of Arts)
180 ECTS
Dauer (Semester): 6

Masterstudium

MA (Master of Arts)
120 ECTS
Dauer (Semester): 4

Bachelorstudium


Das Ziel des BA-Studiums ist es, die Absolvent*Innen in weit gespannten Bereichen der Textproduktion zu qualifizieren, wobei die Verbindung traditioneller Literaturkategorien mit experimentellen und medialen Kategorien der Gestaltung ein wesentliches Ele­ment des Curriculums ist.

Zentrale Ziele der künstlerisch-gestalterischen Ausbildung im Rahmen des Studiums sind:
  • Kompetenzerwerb in den Bereichen literarische und mediale Gestaltung,
  • Vermittlung von Kenntnissen ihrer philosophischen und theoretischen Grundlagen,
  • Entwicklung eines differenzierten Verständnisses kultureller, sozialer, öko­nomischer und politischer Zusammenhänge bezüglich literarischer und medialer Produktionsverhältnisse.
Diese Ausbildungsziele werden pädagogisch erreicht durch
  • die Projektorientierung der Ausbildungsformen mit Präsenz interdisziplinärer Inhalte,
  • den künstlerischen Einzelunterricht als wesentliches Element des Unterrichts,
  • sowie durch die Dominanz integrierter Lehrveranstaltungen (Vorlesungen in Kombination mit Übungen), die den diskursiven Charakter des Studiums etablieren helfen.


Tätigkeitsfelder der BA-Absolvent*innen:

Das Studium befähigt Absolvent*innen in vielfältigen Bereichen literarischer Produktion in selbständiger, künstlerischer Arbeit tätig zu werden. Absolvent*innen sind in der Lage, ihre Arbeit als Autor*innen vor dem Hintergrund kritischer Reflexion über Spra­che, über die Formen der mündlichen und schriftlichen Literatur, über die Be­zieh­ungen zu den anderen Künsten, über die kulturellen und interkulturellen Kontexte der Textproduktion zu entfalten. Neben der freien künstler­ischen Tätigkeit als Autor*innen liegen wichtige Gestaltungsfelder in der Literatur- und Kulturkritik, dem Kulturbetrieb, sowie in transdisziplinären Kooperationen in allen Feldern der freien Künste.


Masterstudium

 
Das Masterstudium Sprachkunst trägt dem in den letzten Jahren sich stark gewandelten und weiter gefassten Begriff der Autor*innen Rechnung und bereitet gezielt auf das vielseitige Berufsprofil der zeitgenössischen Autor*in vor.
 
Ziel des Masterstudiums Sprachkunst ist es, ein absolviertes Bachelorstudium durch ein konkretes dichterisches Projekt in Form einer bewussten Anbindung an mediale und soziale gesellschaftliche Prozesse zu vertiefen, zu erweitern oder neu zu entwickeln. Im Zuge der Digitalisierung und Globalisierung entstanden sowohl andere Formen der Literatur als auch neue Arbeitsfelder für Autor*innen, die ein Masterstudium mit Ausrichtung transdisziplinärer und kollektiver Arbeitsprozesse verlangen.
 
Das Masterstudium Sprachkunst verknüpft dichterische Produktion als künstlerisches Forschen mit jenem der anderen Künste und Wissenschaften unter Einbeziehung der Analyse sozialer, ökonomischer und politischer Gegebenheiten. Es eröffnet dadurch ein kreatives Spannungsfeld für angehende Autor*innen, in dem sie durch ihre darin situierte dichterische Praxis gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen können. Die Arbeit mit und an Sprache soll medial erweitert werden durch inter- und transdisziplinäre Lehrangebote, Theorieseminare und Kooperationen mit externen Institutionen als gesellschaftsbildendes und -veränderndes Moment über die Grenzen des Literatur- und Kunstbetriebs hinaus.
 
Diese Kooperationen mit Institutionen aus dem Literatur- und Kunstbetrieb sowie mit Institutionen, die nicht primär künstlerisch arbeiten, stellen mehr als nur eine Anbindung an diese dar. Sie ermöglichen den Studierenden einen Ausblick und Eintritt in jene sich wandelnden Berufsfelder, um sich Fähigkeiten daraus aneignen und in die eigene künstlerische Praxis überführen zu können.
 
 

Tätigkeitsfelder der MA-Absolvent*innen:

 
Nach Abschluss des Studiums ist ein selbstständiges Anwenden von erworbenen Analysekriterien bezüglich eigener wie auch anderer künstlerischer Arbeiten möglich. Dadurch sind die Absolvent*innen in der Lage, gesellschaftspolitische und sozialästhetische Zusammenhänge in Bezug auf künstlerische Produktion kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Absolvent*innen des Masterstudiums Sprachkunst können literarische Arbeiten sowohl in den Feldern Lyrik, Prosa, Essay, Drama als auch innerhalb transdisziplinärer Formate verfassen und sich dadurch nachhaltig im Kunst- und Kulturbetrieb verorten. Durch Verschränkung verschiedenster Tätigkeitsfelder innerhalb des Masterstudiums der Sprachkunst können Absolvent* innen im Rahmen unterschiedlicher Projekte transdisziplinär Synergien herstellen.
Die Absolvent*innen sind somit durch das im Studium erfolgte Miteinbeziehen medialer und digitaler Formen sowie durch die Zusammenarbeit mit externen Partner*innen und Institutionen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft in der Lage, in einem breiten kreativ-beruflichen Umfeld überzeugend tätig zu werden.


 

Information und Kontakt

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