An Die Bildenden Künste: Ausschreibung - DIE FÜNFZIG

Einreichfrist: 15. Februar 2020
DIE FÜNFZIG
/// Schilderung


Die Geschichte der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz reicht bis in das Jahr 1778. Das ist eine Tradition, die in der nüchternen Formensprache des modernen Universitätsbaus (in dem die Fakultät angesiedelt ist) nur unzureichend zum Ausdruck kommt.
Um dem entgegenzuwirken, gilt es bisherige Leistungen im Verein mit künftigen Aspirationen auszuweisen. Ein entscheidender Teil dieses Anspruchs soll durch bildliche Darstellungen in Portraitform von 50 Repräsentantinnen und Repräsentanten der Fakultät verwirklicht werden.
Die Geschichte dieser Einrichtung soll somit wachgehalten werden und zu weiterem Handeln und Wirken inspirieren. Für eine diesbezügliche gestalterische Umsetzung braucht es motivierte bildende Künstlerinnen und Künstler, die eine zukunftsgerichtete Perspektive auf ein vordergründig vergangenheitszugewandtes Institut eröffnen. Aus diesem Grund richtet sich die vorliegende Ausschreibung an Studierende der bildenden Künste.
Da die räumliche Ordnung des Gebäudekomplexes einiges vorgibt und die entstehenden Portraits als zusammenhängend lesbar sein sollen, wird für eine Umsetzung ein einheitliches Format der einzelnen Werke vorgeschlagen. Etwaige Abweichungen sollen jedoch (mit Begründung) ebenfalls Berücksichtigung finden.
In einem ersten Abschnitt des Projekts gilt es, unter allen Einreichungen jenes Konzept auszuzeichnen, das die bestmögliche Umsetzung (Einzelgestaltung, Verteilung und Hängung) der 50 Portraits im Gebäudekomplex gewährleistet. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten einen Ordner mit den 50 Fotoportraits, die dann künstlerisch ausgearbeitet werden sollen. Folgend werden die entstandenen Werke zunächst im Rahmen einer Ausstellung in der Eingangshalle der REWI präsentiert, bevor sie dann im Gebäude arrangiert werden.

/// FORMAT
Um die Vielzahl der Werke zeitgerecht fertigen zu können, empfiehlt es sich, kleinere Arbeitsgruppen zu bilden (drei bis fünf Personen); somit wird auch ein flüssiger Arbeitsprozess und Interpretationsspielraum ermöglicht.
Der vorgegebene Budgetrahmen suggeriert den Bildträger Leinwand, eine zusätzliche Rahmung der Bilder ist nicht vorgesehen. Die Werke sollen Beziehungen zueinander aufweisen, da für eine Hängung auch Werkpaare und -gruppen vorgesehen sind. Nach einer Raumbegehung wurden als Richtwerte für die Formate 30x40cm bzw. 40x50cm festgelegt.
Folgend sind vier Portraits ersichtlich, zwei davon können als Arbeitsproben bzw. Beispiele interpretiert werden:

/// Preise und Budget

Der erste Platz sowie die Umsetzung des Projekts ist mit einer Summe von 10.000,- EURO dotiert. Hierzu kommen weitere 1.500,- EURO für Material- und Reisekosten.
Zusätzlich wird es einen Anerkennungspreis für den zweiten Platz von 600,- EURO und einen Anerkennungspreis von 400,- EURO für den dritten Platz geben.
1. Platz 10.000,- EURO Aufwandsentschädigung für das eingereichte Konzept und die Umsetzung der 50 Portraits
+ 1.500,- EURO für Material- und Fahrtkosten, Hängung zum Eröffnungstag
2. Platz 600,- EURO Anerkennungspreis
3. Platz 400,- EURO Anerkennungspreis

/// Zulassung
Zugelassen sind alle im Jahr 2020 inskribierten ordentlichen Studierenden der bildenden Künste und auch jene, die bis zum Herbst 2020 erfolgreich abgeschlossen haben.


/// Abgabefrist Und Umsetzung

Einzureichen ist bis zum 15. Februar 2020. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 1. März 2020 bekanntgegeben. Umzusetzen sind die Arbeiten dann bis zum 1. September 2020.




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