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Von Aar bis Zerberus. Tiere und Kreaturen in der Kulturgeschichte
Ort und Zeit
gemeinsam mit OR Mag. Gloria Withalm
an der Abteilung Kultur- und Geistesgeschichte, Franz-Josefs-Kai 5, 1.Stock, Tür 9, A-1010 Wien, im Seminarraum Kulturgeschichte
Vorbesprechung am Mittwoch den 21. März 2012
Blocktermine jeweils Mittwochs 13:30 – 17:00 Uhr
25. April 2012, 16. Mai 2012, 23. Mai 2012, 06. Juni 2012, 20. Juni 2012, 27. Juni 2012
http://www.dieangewandte.at
http://www.uni-ak.ac.at/culture
Prüfungsmodalitäten
Anwesenheit, schriftliche Arbeit, mündliche Präsentation
Themenstellung der Lehrveranstaltung
Mit „Aar“ und „Zerberus“ sind nur zwei Textbereiche markiert, die im Proseminar diskutiert werden: Literatur und Mythen. Die Lehrveranstaltung nähert sich dem Thema „Tier und Kreatur“ aus unterschiedlichen kulturwissenschaftlichen Perspektiven (sowohl Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie, Medienwissenschaften als auch Semiotik).
Die einzelnen Aspekte sind auf zwei grundlegenden Ebenen angesiedelt: fiktive und fiktionalisierte Kreaturen versus dem Blick auf „reale“ Lebewesen.
Auf der einen Seite geht es um die Verwendung von Tieren und phantastischen Wesen in Texten, Erzählungen und Kunstwerken (z.B. Aesops Fabeln, Märchen, Reineke Fuchs, Poes Rabe, Basilisk, anthropomorphisierte Tiere in Zeichentrick und Comic, Literatur, zoomorphe Elemente an Gebrauchs- und Designobjekten, Tiergottheiten, Tiere als Motiv und Attribut in der bildenden Kunst, Illustrationen in wissenschaftlichen und enzyklopädischen Publikationen...).
Auf der anderen Seite wird der Wandel des Verhältnisses von Mensch und Tier im Lauf der gemeinsamen Geschichte thematisiert (Nutztier, Haustier, Statussymbol, zoologischer Garten, Zirkus, Tierversuche, Weltraum, Primatenforschung, mittelalterliche Tierprozesse, Darwins Finken...).
























