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Geschlechterpolitik in der Kunst - Feminism Revisited

2011W / Vorlesungen / S00138 / 1 SemStd.

Ort und Zeit

Abhaltung: geblockt
Termin: Mittwoch, 18:00-20:00 Uhr
Beginn: Mittwoch, 12. Oktober 2011, 18:00-20:00 Uhr, im Hörsaal 2 (Altbau, 1. Stock)
Ort: Hörsaal 2

Termine:

Mittwoch, 12. Oktober 2011
Verena Krieger
Einleitender Vortrag: „Authentizität und Dekonstruktion. Rückblicke in die Anfänge der feministischen Kunst“

Mittwoch, 19. Oktober 2011
Johanna Schwanberg
Geschlechterkonstruktionen der österreichischen Nachkriegsavantgarde und deren kritische Rezeption in der Gegenwartskunst

Mittwoch, 16. November 2011
Julia Allerstorfer
Strategien zur Visualisierung weiblicher Identität in der zeitgenössischen iranischen Fotografie und Videokunst

Mittwoch, 14. Dezember 2011
Viola Hildebrand-Schat
Die Frau in der russischen Gegenwartskunst als Reflex eines gesellschaftspolitischen Wandels

Mittwoch, 11. Jänner 2012
Tihana Migić
Feminismus und Medienkunst in Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten

Mittwoch, 25. Jänner 2012
Prüfung

Der Überblick über die Vortragstermine ist ebenso auf der Website der Koordinationsstelle für Genderfragen zu finden. Dort werden auch – sobald sie verfügbar sind – genauere Infos zu den Vorträgen wie ein Abstract, das Plakat und kurze biographische Infos zur Verfügung gestellt.

Flyer: Programm WS 2011/12 (pdf)

Anmerkungen

Anrechenbarkeit: Gender Studies

Diese Vortragsreihe wird in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle für Genderfragen organisiert. Weitere Infos >> http://gender.dieangewandte.at

Prüfungsmodalitäten

schriftliche Prüfung

Themenstellung der Lehrveranstaltung

Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Kategorie „Geschlecht“ währt seit den 1960er Jahren und hat in ihrer Geschichte verschiedene Stadien und Transformationen durchlaufen. Waren die frühen spektakulären Arbeiten der 1960er und 1970er Jahre zwar mit heterogenen Strategien und Zielsetzungen, doch einem dezidiert feministischem Selbstverständnis verbunden, so setzte in den 1980er Jahren eine Wende zur psychoanalytisch inspirierten Dekonstruktion ein. In den 1990er Jahren wurden aufgrund des digitalen Raumes neue Hoffnungen auf die konstruktiven Potenziale der Kategorie „Gender“ gerichtet. Heute sind die Anfänge der feministischen Kunst bereits historisch geworden, was sich auch in ihrer produktiven Rezeption durch die jüngere Generation von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen manifestiert. Doch die in den letzten 50 Jahren aufgeworfenen Fragen bleiben virulent: Was ist (geschlechtliche) Identität? Welche Rolle spielt der Körper? Wie können sexistische Zuschreibungen, Gewalt und Diskriminierung überwunden werden? Die Vortragsreihe richtet den Blick auf die Gegenwartskunst in ihren unterschiedlichen Medien und geht der Frage nach, welche geschlechterpolitischen Strategien Künstlerinnen und Künstler heute entwickeln.

Studienplanzuordnungen