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University of Applied Arts Vienna
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Geschlechterpolitik in der Kunst - Feminism Revisited
Ort und Zeit
Termine:
Mittwoch, 14. März 2012
Heike Friauf: Hat sich der Feminismus erledigt? Der unfreiwillige Beitrag von Künstlerinnen zum neoliberalen Roll-back
Mittwoch, 18. April 2012
Roswitha Schuller: Gender Landscapes. Der Blick auf die Landschaft als Konstitution des Geschlechts
Mittwoch, 16. Mai 2012
Michaela Wünsch: Queere Kunst und die Verschränkung von 'Rasse', Sexualität und Geschlecht
Mittwoch, 13. Juni 2012
Daniela Hrzán: Groteske Körper, Weiße Blicke: Interdependenzen von Sexismus und Rassismen in den Arbeiten von Reneé Cox und Kara Walker
Mittwoch, 20. Juni 2012
Prüfung
Der Überblick über die Vortragstermine ist ebenso auf der Website der Koordinationsstelle für Genderfragen zu finden. Dort werden auch – sobald sie verfügbar sind – genauere Infos zu den Vorträgen wie ein Abstract, das Plakat und kurze biographische Infos zur Verfügung gestellt.
Flyer: Programm 2012S (pdf)
Anmerkungen
Anrechenbarkeit: Gender Studies
Diese Vortragsreihe wird in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle für Genderfragen organisiert. Weitere Infos >> http://gender.dieangewandte.at
Prüfungsmodalitäten
schriftliche Prüfung zu den sechs Vorträgen inklusive Workshops
Themenstellung der Lehrveranstaltung
Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Kategorie „Geschlecht“ währt seit den 1960er Jahren und hat in ihrer Geschichte verschiedene Stadien und Transformationen durchlaufen. Waren die frühen spektakulären Arbeiten der 1960er und 1970er Jahre zwar mit heterogenen Strategien und Zielsetzungen, doch einem dezidiert feministischem Selbstverständnis verbunden, so setzte in den 1980er Jahren eine Wende zur psychoanalytisch inspirierten Dekonstruktion ein. In den 1990er Jahren wurden aufgrund des digitalen Raumes neue Hoffnungen auf die konstruktiven Potenziale der Kategorie „Gender“ gerichtet. Heute sind die Anfänge der feministischen Kunst bereits historisch geworden, was sich auch in ihrer produktiven Rezeption durch die jüngere Generation von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen manifestiert. Doch die in den letzten 50 Jahren aufgeworfenen Fragen bleiben virulent: Was ist (geschlechtliche) Identität? Welche Rolle spielt der Körper? Wie können sexistische Zuschreibungen, Gewalt und Diskriminierung überwunden werden? Die Vortragsreihe richtet den Blick auf die Gegenwartskunst in ihren unterschiedlichen Medien und geht der Frage nach, welche geschlechterpolitischen Strategien Künstlerinnen und Künstler heute entwickeln.
























