| Beschreibung: | Abstract (Artikel gem. m. Elke Zobl): Dieser Artikel beschäftigt sich mit queer-feministischen Comics in ihren unterschiedlichen Formaten von Zines über Einzelillustrationen bis zum Comic-Puzzle. Gemeinsam ist diesen Comics, dass ihre Herstellung von den Produzent_innen als aktivistische Praxis verstanden wird, um heteronormative Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität in ihrem Zusammenspiel mit weiteren sozialen Kategorien der gesellschaftlichen Differenzierung aufzubrechen. Die für diesen Artikel interviewten Zeichner_innen verorten ihre Comics außerhalb des Mainstreams in einer feministischen Do-It-Yourself-Kultur (DIY), wenngleich eine der Befragten auch Buch-illustrationen für Verlage gestaltet. Für die Diskussion der Interviewpassagen und einzelner queer-feministischer Comics dient uns das von Antke Engel vorgeschlagene Konzept der "VerUneindeutigung von Geschlecht und Sexualität" (Engel 2002) als theoretisches Werkzeug, zudem rekurrieren wir für die Analyse der Selbstverortung der Zeichner_innen in einer feministischen DIY-Kultur auf Theorien zu alternativer Medienproduktion und Do-It-Yourself-Kultur. |